Brat Pack: So reich ist die 80er-Jahre-Clique heute
Was wurde aus den Stars aus „St. Elmo's Fire“ und Co.?
In den 1980er-Jahren prägte eine Gruppe junger Schauspielerinnen und Schauspieler Hollywood, die oft gemeinsam in denselben Filmen auftraten.
Zu den vielversprechenden Talenten des sogenannten „Brat Pack“ gehörten Rob Lowe, Demi Moore und Emilio Estevez, die mit Filmen wie „Breakfast Club – Der Frühstücksclub“ (1985), „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ (1985) und „Pretty in Pink“ (1986) in jungen Jahren zu Weltstars wurden. Laut Medienberichten steht möglicherweise sogar eine Wiedervereinigung der Brat-Pack-Garde bevor, denn es gibt Pläne für eine Fortsetzung von „St. Elmo's Fire“.
Erfahren Sie hier, was die Stars heute machen – und wer am reichsten ist.
Adaptiert von Barbara Geier
Anthony Michael Hall: 4 Millionen US-Dollar
Der ehemalige Kinderstar Anthony Michael Hall war bereits als Siebenjähriger in Fernsehwerbespots zu sehen.
Frühe Filmrollen hatte der 1968 geborene Schauspieler im amerikanischen Fernsehen in „Rascals and Robbers: The Secret Adventures of Tom Sawyer and Huck Finn“ und „Six Pack“ (beide 1982). Sein großer Durchbruch gelang ihm jedoch 1983 mit der Komödie „Die schrillen Vier auf Achse“.
Seine Darstellung des Teenagers Rusty beeindruckte den Drehbuchautor und Regisseur John Hughes, der Hall daraufhin für die Brat-Pack-Klassiker „Das darf man nur als Erwachsener“ (1984) und „Breakfast Club – Der Frühstücksclub“ (1985) engagierte.
Anthony Michael Hall: 4 Millionen US-Dollar
Zum selben Zeitpunkt wurde der 17-Jährige Teil der Besetzung der amerikanischen Comedyshow „Saturday Night Live“ und war damit der jüngste Darsteller, der jemals in dem legendären Programm auftrat.
Die 1980er-Jahre waren zweifellos Halls goldene Ära, aber auch in den folgenden Jahrzehnten blieb er am Ball und spielte in Filmen wie „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) und „The Dark Knight“ (2008) mit.
2024 war er in dem Action-Thriller „Air Force One Down“ zu sehen. Im Fernsehen spielte er in Serien wie „Wednesday“ und „Reacher“ mit.
Insgesamt hat sich der Schauspieler in seiner seit 40 Jahren andauernden Karriere ein Vermögen von geschätzt vier Millionen US-Dollar (3,4 Millionen Euro) erspielt.
Sponsored Content
Ally Sheedy: 4 Millionen US-Dollar
Ally Sheedys Karriere begann im Teenageralter auf New Yorker Theaterbühnen. Anfang der 80er-Jahre trat sie in einer Reihe beliebter US-Fernsehserien auf, bevor sie 1983 neben Sean Penn in „Bad Boys – Klein und gefährlich“ ihr Kinodebüt gab.
Danach spielte sie zwischen 1984 und 1986 tragende Rolle in den Brat-Pack-Kultfilmen „Oxford Blues – Hilfe, die Amis kommen“, „Breakfast Club – Der Frühstücksclub“, „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ und „Blue City“.
Ally Sheedy: 4 Millionen US-Dollar
In den 1990er-Jahren ließen die Angebote für Hauptrollen in Kinofilmen nach. Die 1962 geborene Sheedy spielte stattdessen in einer Reihe von Independent- und TV-Filmen mit. 1998 wurde sie von der Kritik für ihre Darstellung in dem Indie-Streifen „High Art“ hochgelobt.
Danach trat sie in beliebten Fernsehserien wie „The Dead Zone“ und „CSI: Den Tätern auf der Spur“ auf und hatte 2016 auch eine kleine Rolle in dem Superhelden-Blockbuster „X-Men: Apocalypse“. In jüngerer Zeit war die Schauspielerin zwischen 2022 und 2023 in der Comedy-Serie „Single Drunk Female“ zu sehen.
Brancheninsider schätzen ihr Vermögen auf vier Millionen US-Dollar (3,4 Millionen Euro).
Judd Nelson: 4 Millionen US-Dollar
Judd Nelson gab sein Schauspieldebüt 1983 in dem Film „Rock 'n' Roll Hotel“, darauf folgten Rollen in „Zoff in der Hoover-Academy“ (1984) und „Fandango“ (1985).
Seinen Durchbruch hatte er 1985 mit „Breakfast Club – Der Frühstücksclub“. Nelson war damals zwar schon 26, verkörperte aber dennoch überzeugend einen Teenager. Im selben Jahr war er gemeinsam mit der Brat-Pack-Runde auch in „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ sowie 1986 in „Blue City“ zu sehen.
Sponsored Content
Judd Nelson: 4 Millionen US-Dollar
Nelson hielt seine Karriere auch in den 1990er-Jahren erfolgreich am Laufen, mit Rollen in Filmen wie dem actiongeladenen „Conflict of Interest“ (1993) und der Komödie „Airheads“ (1994). Auch in der erfolgreichen US-Sitcom „Susan“ mit Brooke Shields hatte er eine Hauptrolle.
In den letzten Jahren ist es zwar etwas ruhiger geworden, Nelson war aber weiterhin auf dem Bildschirm zu sehen, darunter in den US-Serien „Two and a Half Men“ und „Empire“. Dazu kamen Sprecherrollen in Zeichentrickfilmen wie „Ben 10: Omniverse“ und „Phineas und Ferb“. Zuletzt trat der Schauspieler in dem Science-Fiction-Film „South of Hope Street“ aus dem Jahr 2024 auf.
Sein Vermögen beläuft sich heute auf geschätzt vier Millionen US-Dollar (3,4 Millionen Euro).
Molly Ringwald: 11 Millionen US-Dollar
Molly Ringwald stand schon als Kind auf der Bühne und hatte 1979 Rollen in den Sitcoms „Noch Fragen Arnold?“ und „The Facts of Life“.
1982 beeindruckte Ringwalds Darstellung in dem Drama „Tempest“ so sehr, dass es für das damals 14 Jahre alte Schauspieltalent eine Golden-Globe-Nominierung gab.
Zwei Jahre später wurde die junge Schauspielerin mit der Teenager-Komödie „Das darf man nur als Erwachsener“ dann zum Star – und mit ihren Rollen in Filmen wie „Breakfast Club – Der Frühstückclub“ und „Pretty in Pink“ (1986) reihte sich Ringwald in die Riege der Brat-Pack-Jungschauspielerinnen und -schauspieler ein.
Molly Ringwald: 11 Millionen US-Dollar
Ringwald kann inzwischen auf eine jahrzehntelange Schauspielkarriere zurückblicken, mit Rollen in ganz unterschiedlichen Produktionen – von den romantischen Komödien der „The Kissing Booth“-Reihe zwischen 2018 und 2021 bis hin zur Netflix-Serie „Dahmer – Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“ aus dem Jahr 2022, die auf einem wahren Kriminalfall basiert.
Von 2017 und 2023 hatte sie außerdem eine wiederkehrende Rolle in der beliebten US-Teenager-Serie „Riverdale“. Jüngst war sie in dem Drama „Montauk“ (2025) zu sehen.
Der ehemalige Teenager-Star aus den 80ern hat sich damit insgesamt ein geschätztes Vermögen von elf Millionen US-Dollar (9,3 Millionen Euro) erspielt.
Sponsored Content
Andrew McCarthy: 12 Millionen US-Dollar
Andrew McCarthy gab sein Filmdebüt 1983 in der Komödie „Class – Vom Klassenzimmer zur Klassefrau“, in der auch sein Brat-Pack-Kollege Rob Lowe zu sehen war.
Zu McCarthys weiteren frühen Filmrollen gehören Auftritte in „The Beniker Gang“ (1984) und „Die Himmelsstürmer“ (1985). Zum Hollywood-Star wurde er allerdings mit seinen Rollen in „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ und „Pretty in Pink“.
Gefällt Ihnen dieser Artikel? Dann klicken Sie oben auf Daumen hoch und folgen Sie uns für weitere loveMONEY-Themen
Andrew McCarthy: 12 Millionen US-Dollar
McCarthy wechselte später hinter die Kamera und führte Regie bei Episoden erfolgreicher Fernsehserien wie „Gossip Girl“, „The Sinner“ und der mit einem Emmy ausgezeichneten Netflix-Serie „Orange Is the New Black“.
Die Schauspielerei hat er jedoch nicht ganz aufgegeben, mit Auftritten in Serien wie „The Twilight Zone“, „The Family“ und „Good Girls“ und zuletzt 2023 in dem Indie-Film „Grace Point“.
2024 verarbeitete er die Hollywood-Periode der Brat-Pack-Stars in dem Dokumentarfilm „Brats“, für den er das Drehbuch schrieb und auch den Regie- und Produzentenhut aufhatte.
Das Vermögen des Schauspielers und Regisseurs wird heute auf zwölf Millionen US-Dollar (10,2 Millionen Euro) geschätzt.
Emilio Estevez: 18 Millionen US-Dollar
Das Showbusiness liegt Emilio Estevez im Blut: Sein Vater ist Martin Sheen, einer der angesehensten Hollywood-Größen. Sein jüngerer Bruder ist der Schauspieler Charlie Sheen.
Estevez begann seine Karriere in den 80er-Jahren in US-Fernsehserien, bevor er 1982 in dem Drama „Tex“ sein Debüt auf der Kinoleinwand gab. Seine Auftritte in den Brat-Pack-Klassikern „Breakfast Club – Der Frühstücksclub“ und „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ verhalfen ihm 1985 zum Durchbruch an die Spitze.
Sponsored Content
Emilio Estevez: 18 Millionen US-Dollar
Der Leinwanderfolg hielt für den Schauspieler in den 90er-Jahren an. Estevez spielte Hauptrollen in Publikumserfolgen wie „Mighty Ducks – Das Superteam“ (1992), „Young Guns – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ (1990) und „Loaded Weapon 1“ (1993).
In den Nullerjahren verlagerte er seinen Schwerpunkt auf das Drehbuchschreiben und Regieführen. Dabei war Estevez in Filmen wie „Rated X“ (2000) und „Ein ganz gewöhnlicher Held“ (2018) auch selbst zu sehen. Sein nächstes Projekt ist „Young Guns 3: Dead or Alive“, bei dem er die Regie und Hauptrolle übernehmen wird.
Seine Hollywood-Karriere hat dem Star ein Vermögen von geschätzt 18 Millionen US-Dollar (15,3 Millionen Euro) eingebracht.
Rob Lowe: 100 Millionen US-Dollar
Rob Lowe stand 1979 im Alter von 15 Jahren für die Sitcom „A New Kind of Family“ zum ersten Mal vor der Kamera. Die erste Filmrolle folgte 1983 an der Seite seines Brat-Pack-Kollegen Emilio Estevez in „Die Outsider“.
Mit den Brat-Pack-Filmen „Oxford Blues – Hilfe, die Amis kommen“, „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ und „Nochmal so wie letzte Nacht“ wurde er zwischen 1984 und 1986 zum Hollywood-Star.
Rob Lowe: 100 Millionen US-Dollar
Ein Star ist Lowe weiterhin. In den letzten Jahrzehnten war er in den unterschiedlichsten Genres zu sehen – von der Kult-Komödie „Wayne's World“ (1992) bis hin zu dem US-Politdrama „The West Wing – Im Zentrum der Macht“, die von 1999 bis 2006 lief.
Viele seiner Projekte hat er auch produziert, darunter die britische Fernsehserie „Wild Bill“ (2019), die US-Gamehow „Mental Samurai“ (2019–2020) und US-Fernsehserie „9-1-1: Lone Star“, in der er zuletzt von 2020 bis 2025 zudem in einer Hauptrolle zu sehen war.
Sein Vermögen beläuft sich heute auf geschätzt beeindruckende 100 Millionen US-Dollar (85 Millionen Euro).
Sponsored Content
Demi Moore: 200 Millionen US-Dollar
Demi Moore gab ihr Schauspieldebüt 1981 im Alter von 19 Jahren in dem Teenager-Drama „Choices“.
Weitere frühe Rollen hatte sie in den TV-Serien „General Hospital“ und „Der Ninja-Meister“, bevor ihr 1985 mit „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ der Durchbruch gelang.
Demi Moore: 200 Millionen US-Dollar
Heute gehört Moore zu Hollywoods Superstars. 1990 landetet sie mit „Ghost – Nachricht von Sam“ einen Riesenhit. In den Folgejahren waren Filme wie „Eine Frage der Ehre“ und „Ein unmoralisches Angebot“ weitere Kassenerfolge und die Schauspielerin wurde zur ersten Frau, die eine Filmgage von zehn Millionen US-Dollar erhielt.
Moore füllte ihr Bankkonto zudem als Produzentin einer Reihe von Hollywood-Erfolgen wie der Austin-Powers-Filmreihe. Als Schauspielerin war sie zuletzt in dem Horrorfilm „The Substance“ (2024) zu sehen, was ihr neben einem Gewinn bei den Golden Globes auch eine Oscarnominierung als beste Hauptdarstellerin einbrachte.
Mit einem Vermögen von geschätzt 200 Millionen US-Dollar (170 Millionen Euro) ist Moore heute mit Abstand das reichste Brat-Pack-Mitglied.
Gefällt Ihnen dieser Artikel? Dann klicken Sie oben auf Daumen hoch und folgen Sie uns für weitere loveMONEY-Themen