31 der teuersten Nahrungsmittel der Welt
Essen, das ein Vermögen kostet
Seien es Gourmet-Obstsorten, Gewürze, deren Gewinnung besonders arbeitsintensiv ist, oder Pilze, die von trainierten Schweinen gesucht werden müssen: Seltene Delikatessen haben ihren Preis. Wir haben die 31 teuersten Lebensmittel aus aller Welt zusammengestellt. Klicken Sie sich durch ...
„Animal Farm“-Butter
Es war der US-amerikanische Sternekoch Thomas Keller, der diese qualitativ sehr hochwertig hergestellte Butter für sich entdeckte. Der Mann, der hinter dem kalifornischen Restaurant The French Laundry steht, war von dem Milchprodukt sogar so begeistert, dass er die gesamte Produktpalette von der damaligen Molkereibesitzerin Diane St. Clair bezog. Der Betrieb befindet sich jetzt in neuem Besitz und beliefert eine Handvoll exklusiver Restaurants. Die dottergelbe Butter wird übrigens nur einmal im Jahr zum Verkauf angeboten und ist meist gleich wieder ausverkauft. Sie kostet umgerechnet saftige 107 Euro pro Kilogramm.
„Golden Boy“-Burger
Im Restaurant De Daltons im niederländischen Örtchen Voorthuizen wird ein Burger serviert, der es in sich hat. Nicht nur, dass bei diesem Gericht einzig feinste Gourmet-Produkte wie Jamón Ibérico, weißer Trüffel, Beluga-Kaviar, Königskrabbe und Kopi-Luwak-Kaffee geschichtet wird. Das Brötchen des 5.000-Euro-Burger wird in Dom Pérignon getränkt und ist mit Blattgold überzogen. Wer den teuersten Burger der Welt probieren möchte, muss mindestens zwei Wochen vorab bestellt und eine Anzahlung auf den „Golden Boy“ von 750 Euro geleistet haben.
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Stutenmilch
Mit umgerechnet 7,40 Euro pro 250 Milliliter ist die Stutenmilch von der Cromwell Farm im englischen Somerset mehr als vierzigmal teurer als Kuhmilch. Und gilt nach derzeitigem Wechselkursstand als die teuerste Milch der Welt. Hochpreisiger sogar als die japanische Nakazawa-Milch, für die die Kühe nur einmal pro Woche früh morgens gemolken werden. Die fettarme Cromwell-Stutenmilch soll leichter verdaulich sein als Kuhmilch und stammt von glücklich Pferden, die frei und unbeschwert auf riesigen Wildblumenwiesen grasen.
Natives Lambda-Olivenöl extra
Dieses hochwertige Olivenöl aus Griechenland wird für seinen ausgeprägten Fruchtgeschmack und seinen geringen Säuregehalt geschätzt. Es wird aus Koroneiki-Oliven gewonnen, die noch am Tag der Ernte gepresst werden, damit der intensive Geschmack besser erhalten bleibt. Eine 500-Milliliter-Flasche kostet umgerechnet etwa 68 Euro. Für individuell abgefüllte Kreationen sind jedoch bis zu 10.800 Euro fällig.
Wagyu-Rindfleisch
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Fugu
Fugu ist in Japan eine Delikatesse. Dabei ist der ungewöhnlich aussehende Fisch, der auch als Kugelfisch bekannt ist, zum Teil hochgiftig. Nur gut ausgebildete und lizenzierte Köche dürfen ihn servieren. In der Europäischen Union ist Fugu verboten, in den USA, Südkorea und Japan aber erhältlich, wo ein Kilogramm umgerechnet rund 178 Euro kosten kann.
Matcha-Grünteepulver
Fein gemahlenes Matcha-Grünteepulver ist reich an Antioxidantien und Koffein. Es kann zum Backen, für Säfte oder zum Verfeinern von Eis und Desserts verwendet werden. Pulver von Premiumqualität kostet pro Kilogramm umgerechnet bis zu 260 Euro.
Vanille
Reine Vanille ist nach Safran das zweitteuerste Gewürz der Welt. Madagaskar, Mexiko und Indonesien sind die größten Produzenten, aber Anbau und Ernte sind sehr arbeitsintensiv, da die zarten Blüten mit der Hand bestäubt und die reifen Früchte auch per Hand geerntet werden müssen. Ein Kilogramm hochwertige Vanilleschoten kann umgerechnet schon mal rund 240 Euro kosten.
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Abalonen
Obwohl diese Weichtiere an vielen Orten der Welt vorkommen, ist der Fang ein äußerst komplizierter Prozess. Abalonen, auch Seeohren genannt, sind vom Aussterben bedroht, in vielen Ländern dürfen Fischer deshalb maximal zehn Stück pro Tag fangen. Ihr Fleisch gilt als Delikatesse und kostet umgerechnet bis zu 495 Euro pro Kilogramm. Davon abgezogen werden muss allerdings die schwere Schale. Somit entfällt auf den Preis lediglich 250 Gramm essbares Fleisch.
Jamón Ibérico de Bellota
Der teuerste Schinken der Welt stammt von Ibérico-Schweinen, die täglich etwa sieben Kilogramm Eicheln verschlingen. Nach dem Schlachten muss das Fleisch mindestens zwei Jahre lang reifen, wobei es eine dunkelrote Farbe annimmt und einen nussig-süßen Geschmack entwickelt, der auf der Zunge zergeht. Ein acht Kilogramm schwerer Jamón Ibérico de Bellota mit Knochen kann schon mal bis zu 2.500 Euro kosten.
Manuka-Honig
Er hat seinen Preis, aber angeblich heilt Honig aus Südseemyrte, auch Manuka genannt, alles von Halsschmerzen bis zu multiresistenten Krankheitserregern. Aber aufgepasst: Kaufen Sie das richtige Produkt. Auf dem Etikett sollte ein UMF-Wert (Unique Manuka Factor) von 10 oder mehr angegeben sein, billigere Nachahmungen sind eher weniger effektiv. Manuka-Honig von höchster Qualität kostet umgerechnet bis zu 460 Euro pro Kilogramm.
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Bonnotte-Kartoffeln
Schwer zu glauben, dass Kartoffeln ein Luxus sein könnten, jedoch werden diese Knollen für umgerechnet bis zu 500 Euro pro Kilogramm verkauft. Die Sorte Bonnotte wächst nur im mineralreichen Boden der kleinen französischen Insel Noirmoutier und hat lediglich Anfang Mai eine Woche Saison. Die Ernte erfolgt von Hand drei Monate nach dem Anbau. Der ausgeprägte salzige Geschmack lässt sich angeblich gut mit Kaviar kombinieren.
Ayam-Cemani-Hühnerfleisch
Ayam-Cemani-Hühner, eine besondere Züchtung aus Indonesien, sind von ihren Federn bis hin zu ihren Organen, Muskeln und sogar Blut komplett schwarz. Angeblich besitzt ihr Fleisch magische Kräfte, es soll Glück bringen und Krankheiten heilen. Die Tiere sind in ihrem Heimatland sehr begehrt und so bezahlt man für ein gerade geschlüptes Küken umgerechnet etwa 200 Euro. Ein Zuchtpaar kostet im Schnitt rund 5.000 Euro.
Hopfensprossen
Diese grünen Spitzen der Hopfenpflanze werden nicht zum Bierbrauen verwendet, haben aber einen stolzen Preis. Ein Kilogramm der kultigen Triebe kann umgerechnet bis zu 800 Euro kosten, was Hopfensprossen zum teuersten Gemüse der Welt macht. Die Ernte kostet so viel, da Hopfen nicht in gleichmäßigen Reihen wächst, was ein sehr arbeitsintensives Pflücken bedeutet. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Spinat und Spargel, gekocht schmecken die Sprossen aber wie der Meerfenchel leicht nussig.
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Kopi-Luwak-Kaffee
Echter Kopi Luwak wird aus dem Kot wilder Zibetkatzen gewonnen, die in Indonesien und Vietnam nachts Kaffeeplantagen durchstreifen und reife Kaffeekirschen essen. Die Katzen können die Bohnen nicht verdauen und scheiden sie wieder aus. Die Ausscheidungen werden aufgesammelt, gewaschen, getrocknet und geröstet. Der Kaffee, der angeblich der seltenste und teuerste der Welt ist, ist allerdings umstritten, da balinesische Bauern die Katzen häufig in viel zu kleinen Käfigen halten, um sie Touristen zu zeigen. Ein Kilogramm kostet umgerechnet bis zu 1.190 Euro.
Pule
Densuke-Wassermelone
Die schwarze Densuke-Wassermelone aus Japan ist die teuerste Wassermelone der Welt, da jede Pflanze nur wenige Früchte hervorbringt. 2016 gab es deshalb nur etwa 70.000 Stück zu kaufen. Die Frucht, die knackig und süß schmeckt, bringt im Schnitt um die 3,6 Kilo auf die Waage. Für eine einzige Frucht kann man schon mal zwischen 245 und 6.000 Euro hinlegen.
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Matsutake-Pilze
Matsutake-Pilze wachsen in der japanischen Region Okinawa, sind allerdings durch eine zunehmenden Verbreitung von Fadenwürmern vom Aussterben bedroht. Die Ernte ist in den vergangenen Jahren stark gesunken, was den Preis erhöht hat. Dennoch gibt es genügend Menschen, die bereit sind, umgerechnet 2.170 Euro für ein Kilogramm von höchster Qualität zu bezahlen. In Japan steht dieser Pilz für ein langes Leben und in China ist er ein Glückssymbol.
Geisha-Kaffee
Der Geisha-Kaffee, der aus Äthiopien stammen soll, wurde in den 1930er-Jahren entdeckt und später in Panama angebaut. 2004 erlangte er weltweite Aufmerksamkeit, als sein ungewöhnlicher aromatischer und blumiger Geschmack mit dem Titel „Best of Panama“ ausgezeichnet wurde und einen Rekordpreis erzielte. Seitdem bricht der Kaffee immer wieder seine eigenen Rekorde. 2019 wurde er zum bis heute höchsten Preis versteigert: Nur 450 Gramm ungerösteter Geisha-Bohnen erzielten umgerechnet rund 1.015 Euro.
Schwalbennester
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Beluga-Kaviar
Safran
Aceto Balsamico di Modena
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Alba-Trüffel
Blauflossen-Thunfisch
Blauflossen-Thunfisch aus dem Atlantik ist wegen seines zarten roten Fleisches auch unter dem Namen Roter Thun bekannt. Der Fisch wird häufig in Sushi und Sashimi verwendet, obwohl die Art inzwischen gefährdet ist. Das hat den Preis allerdings erhöht. 2020 wurde bei einer Auktion auf dem Fischmarkt von Tokio ein 276 Kilogramm schwerer Thunfisch für umgerechnet 1,78 Millionen Euro verkauft. Käufer war der Sushi-Tycoon Kiyoshi Kimura, der bereits 2019 den höchsten Preis aller Zeiten für einen Thunfisch der Größe bezahlt hatte: umgerechnet unglaubliche drei Millionen Euro.
Almas-Kaviar
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Yubari-King-Melonen
Die saftig-süße Yubari-King-Melone aus Japan ist ein Hybrid aus zwei Sorten der günstigeren Cantaloupe-Melone und kostet wegen ihrer unvergleichlichen Süße so viel. Die Früchte werden als Paar verkauft und gelten in ihrer Heimat als großzügiges Geschenk. Bei einer Auktion 2017 erzielte ein Paar (je 1,3 kg) umgerechnet satte 24.500 Euro. Normalerweise liegt der Preis per Melone bei rund 80 Euro.
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Blattgold
To’ak-Schokolade
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Da-Hong-Pao-Tee
Die kraftvolle Süße und anhaltende Holznote macht diese dunkle Oolong-Teesorte, die nur auf den felsigen Böden des Wuyi-Gebirges in China wächst, zu etwas ganz Besonderem. Da-Hong-Pao-Tee von recht guter Qualität, der nicht von den Mutterpflanzen stammt, ist für umgerechnet rund 98 Euro pro Kilogramm erhältlich, doch alte Originalblätter erzielen unglaubliche Preise. 2002 zahlte ein Sammler für nur 20 Gramm Tee von einer der wenigen Mutterpflanzen umgerechnet 21.400 Euro.
Ruby-Roman-Trauben
Die in der japanischen Präfektur Ishikawa angebauten, erstklassigen Ruby-Roman-Trauben werden so groß wie Tischtennisbälle und sind extrem selten. Manchmal entspricht lediglich ein Bündel pro Jahr der Premium-Klasse. 2018 stellte ein Bündel aus nur 24 Trauben einen neuen Rekord auf, als es für umgerechnet mehr als 10.000 Euro versteigert wurde. Der Preis für eine einzelne Traube von etwa 26 Gramm liegt damit bei knapp 417 Euro.
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