Das sind die 26 teuersten Serien der TV-Geschichte
Im Ranking: TV- und Streaming-Hits mit Riesenbudgets

Seitdem Streaming-Plattformen wie Netflix und Disney+ den Fernsehmarkt grundlegend verändert haben, steigen die Budgets für neue Serien in schwindelerregende Höhen. Wir haben uns die Zahlen genauer angesehen und zeigen Ihnen hier die kostspieligsten Serien aller Zeiten (auf Basis ihrer Produktionskosten pro Folge).
Vom Netflix-Hit „Stranger Things“ bis hin zur gehypten Sci-Fi-Serie „Severance“ von Apple TV+: Taucht Ihre Lieblingsserie im Ranking der 26 teuersten Serien aller Zeiten auf?
(Anmerkung: Alle Geldbeträge in US-Dollar. Für Serien mit einem Produktionsjahr vor 2023 wird der heutige, inflationsbereinigte Geldwert angegeben.)
Adaptiert von Barbara Geier und Jasmin Moore
26. Skeleton Crew: 17 Millionen US-Dollar pro Folge

Im Dezember 2024 und pünktlich zu Weihnachten brachte Disney+ die neue „Star Wars“-Serie „Skeleton Crew“ heraus. Das Budget belief sich auf 136 Millionen US-Dollar, was rund 120 Millionen Euro entspricht. Umgerechnet sind das 17 Millionen US-Dollar (14,8 Millionen Euro) pro Folge.
Ein erheblicher Teil der Kosten entfiel auf die visuellen Effekte, aber auch die hohen Gagen der Stars trugen erheblich dazu bei. Hauptdarsteller Jude Law soll pro Folge stolze 500.000 US-Dollar verdient haben, was vier Millionen US-Dollar (3,5 Millionen Euro) für die gesamte Staffel entspricht.
25. One Piece: 17,3 Millionen US-Dollar pro Folge

Die Live-Action-Produktion „One Piece“ basiert auf einer Manga-Serie und hatte im September 2023 auf Netflix Premiere.
Jede Folge der Piratenabenteuer-Saga soll 17,3 Millionen US-Dollar (15 Millionen Euro) gekostet haben. CGI-Animationen und actiongeladene Kampfsequenzen tragen wahrscheinlich entscheidend zu diesem stolzen Budget bei.
24. The Morning Show: 17,5 Millionen US-Dollar pro Folge

Als Apples Streamingdienst Apple TV+ 2019 an den Start ging, war „The Morning Show“ das Aushängeschild der neuen Plattform, das prompt ein Jahr später bei den Emmys den Preis für den besten Nebendarsteller gewann.
Die zweite Staffel erschien 2021 und hatte Berichten zufolge ein Budget von 15 Millionen US-Dollar pro Folge, was nach heutigem Geldwert etwa 17,5 Millionen US-Dollar (15,2 Millionen Euro) entspricht.
Die beiden Hauptdarstellerinnen Jennifer Aniston und Reese Witherspoon sollen pro Folge eine Gage von jeweils zwei Millionen US-Dollar (1,7 Millionen Euro) erhalten.
22. (zweimal vergeben) Game of Thrones: 18,2 Millionen US-Dollar pro Folge

Als die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ 2011 an den Start ging, standen pro Folge sechs Millionen US-Dollar zur Verfügung, was inflationsbereinigt rund 7,6 Millionen Euro entspricht.
Mit der zunehmenden Popularität der Serie stiegen auch die Kosten in die Höhe. Bei der letzten Staffel von 2019 wurde pro Episode mehr als das Doppelte – 15 Millionen US–Dollar – investiert bzw. nach heutigem Geldwert 18,2 Millionen US-Dollar (15,8 Millionen Euro).
Die Summe lässt sich leicht erklären, denn die für die Produktion Verantwortlichen gaben für die Ausstattung, CGI, aufwendige Kampfszenen und nicht zuletzt für die Darstellerinnen und Darsteller Unsummen aus.
22. (zweimal vergeben) See – Reich der Blinden: 18,2 Millionen US-Dollar pro Folge

Laut Medienberichten ließ sich Apple TV+ eine einzige Folge der Science-Fiction-Serie „See – Reich der Blinden“, die 2019 Premiere hatte, 15 Millionen US-Dollar kosten. Das entspricht nach heutigem Geldwert 18,2 Millionen US-Dollar (15,8 Millionen Euro).
Teure Spezialeffekte trieben das Produktionsbudget in die Höhe, genauso wie die Gage für den aus „Aquaman“ und „Game of Thrones“ bekannten Hauptdarsteller Jason Momoa. Die dritte und letzte Staffel war 2022 zu sehen.
21. Fallout: 19,1 Millionen US-Dollar pro Folge

Im April 2024 startete Amazon Prime Video die Fernsehserie „Fallout“, die auf der gleichnamigen Videospielserie basiert, aber keine direkte Verfilmung ist. Mit 153 Millionen US-Dollar hatte die Serie ein gewaltiges Produktionsbudget, das pro Episode 19,1 Millionen US-Dollar (16,6 Millionen Euro) entspricht.
CGI-Animationen und die Nachbildung der postapokalyptischen Szenerie aus den Videospielen auf dem Bildschirm trugen erheblich zu den Kosten bei.
Die Investition scheint sich für Amazon Prime Video jedoch gelohnt zu haben, denn „Fallout“ landet nach „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ auf Platz zwei der auf der Plattform am meisten gesehenen Serien.
18. (dreimal vergeben) 3 Body Problem: 20 Millionen US-Dollar pro Folge

Jede Episode der ersten Staffel von „3 Body Problem“ soll 20 Millionen US-Dollar (17,4 Millionen Euro) gekostet haben, was sie für Netflix zur teuersten ersten Serienstaffel aller Zeiten machte. Die Science-Fiction-Serie hatte im März 2024 Premiere und basiert auf der „Trisolaris-Trilogie“ des chinesischen Schriftstellers Liu Cixin.
Trotz des Riesenbudgets und der namhaften Macher, die in die Umsetzung involviert sind, waren die Zuschauerreaktionen gemischt. Netflix hat „3 Body Problem“ dennoch um zwei weitere Staffeln verlängert und die Verantwortlichen haben verkündet, dass sie ehrgeizige Pläne für die weiteren Produktionen haben. Das Budget dürfte also weiter nach oben gehen.
18. (dreimal vergeben) The Continental: 20 Millionen US-Dollar pro Folge

„The Continental“ hatte 2023 auf der US-amerikanischen Streaming-Plattform Peacock Premiere. Die Miniserie mit drei Episoden gehört zur John-Wick-Themenwelt und kostete pro Folge stolze 20 Millionen US-Dollar (17,4 Millionen Euro) – einiges mehr als das Budget der beiden ersten John-Wick-Filme.
In „The Continental“ wird die Vorgeschichte der Actionfilme erzählt, sie spielt in den 1970er-Jahren. Die Hauptrolle hat Hollywoodstar Mel Gibson übernommen, was zumindest teilweise die hohen Produktionskosten der Miniserie erklärt.
18. (dreimal vergeben) Severance: 20 Millionen US-Dollar pro Folge

Die Produktionskosten für die zweite Staffel der gehypten Science-Fiction-Serie „Severance“ von Apple TV+ beliefen sich insgesamt auf stolze 200 Millionen US-Dollar, was rund 177 Millionen Euro entspricht. Mit 20 Millionen US-Dollar (17,4 Millionen Euro) pro Folge kamen beträchtliche Kosten zusammen.
Die hohen Ausgaben für die zweite Staffel, die Anfang 2025 bei Apple TV+ ausgestrahlt wurde, lassen sich auf mehrere Faktoren zurückführen: Dazu zählen die Gagen der Hauptdarsteller wie Adam Scott (Bild) und Patricia Arquette, aufwendige Set-Designs sowie Budgetüberschreitungen infolge der Hollywood-Streiks.
Für die mit Spannung erwartete dritte Staffel wird die Serie voraussichtlich mit einem geringeren Budget auskommen müssen, da Apple TV+ plant, seine Ausgaben für Eigenproduktionen zu reduzieren.
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17. The Get Down: 20,6 Millionen US-Dollar pro Folge

Der australische Regisseur Baz Luhrmann, der für seine Filme „Moulin Rouge!“ und „Elvis“ mit Oscars ausgezeichnet wurde, hat eine Tendenz zu großen Budgets. Sein Musical-Drama „The Get Down“ von 2016, das für Netflix entwickelt wurde, war ursprünglich mit einem Budget von elf Millionen US-Dollar pro Folge geplant (inflationsbereinigt heute umgerechnet knapp 13 Millionen Euro), einschließlich visueller Effekte, der Ausstattung und Musikrechten.
Laut dem US-amerikanischen Online-Portal „Deadline“ stiegen die Kosten pro Episode allerdings aufgrund von Drehunterbrechungen, Personalwechseln und Drehbuchänderungen auf 16 Millionen US-Dollar an, was nach heutigem Geldwert 20,6 Millionen US-Dollar (17,9 Millionen Euro) entspricht. Zu viel für Netflix, sodass die Serie nach nur einer Staffel eingestellt wurde.
15. (zweimal vergeben) Westworld: 21,7 Millionen US-Dollar pro Folge

Der Science-Fiction-Western „Westworld“ wurde vom Hollywood-Multitalent J.J. Abrams mitproduziert, dessen Name mit Serien und Filmen wie „Lost“ oder „Star Trek“ assoziiert wird, und war mit Ed Harris, Anthony Hopkins, Evan Rachel Wood (Bild) und James Marsden hochkarätig besetzt.
Die vierte Staffel der HBO-Serie, die 2022 ausgestrahlt wurde, kostete laut Medienberichten 160 Millionen US-Dollar. Pro Folge waren das 20 Millionen US-Dollar, was heute inflationsbereinigt 21,7 Millionen US-Dollar (18,8 Millionen Euro) entspricht.
Diese enormen Produktionskosten wurden „Westworld“ letztlich zum Verhängnis: Die Pläne für eine fünfte und finale Staffel wurden gekippt – sehr zum Ärger der Fans.
15. (zweimal vergeben) House of the Dragon: 21,7 Millionen US-Dollar pro Folge

Der „Game of Thrones“-Ableger „House of the Dragon“ feierte im August 2022 auf HBO Premiere. In Deutschland läuft die Serie bei Sky Atlantic.
Das Budget der ersten Staffel mit zehn Episoden belief sich auf knapp 20 Millionen US-Dollar pro Folge. Inflationsbereinigt wären das heute 21,7 Millionen US-Dollar (18,8 Millionen Euro).
Die Serie dreht sich um das Herrscherhaus Targaryen, das über 15 Drachen verfügt. Die technisch aufwendige Darstellung dieser Fabelwesen hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, die Produktionskosten in die Höhe zu treiben. Auf Basis seiner Erfahrung mit anderen Fantasy-Serien wie „His Dark Materials“ und „Westworld“ konnte HBO das Budget aber dennoch niedriger halten als das konkurrierender Serien wie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“.
14. Band of Brothers – Wir waren wie Brüder: 21,8 Millionen US-Dollar pro Folge

Das Kriegsepos „Band of Brothers – Wir waren wie Brüder“, das 2001 in den USA herauskam und in Deutschland zwei Jahre später auf Premiere lief, wurde von Steven Spielberg und Tom Hanks produziert. Bei einem Gesamtbudget von 125 Millionen US-Dollar kostete eine Folge 12,5 Millionen US-Dollar. Inflationsbereinigt wären das heute stolze 21,8 Millionen US-Dollar (18,9 Millionen Euro).
Die hochkarätige Besetzung mit unter anderem Damian Lewis, Tom Hardy und David Schwimmer, aber auch die Ausstattung und die europäischen Drehorte trieben das Budget in die Höhe.
Dafür wurde die Serie aber sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik zu einem großen Erfolg und erhielt diverse Golden Globes und Emmy. „Band of Brothers“ blieb nicht die einzige Weltkriegsserie des Duos Spielberg/Hanks, aber dazu kommen wir gleich noch …
13. The Acolyte: 22,5 Millionen US-Dollar pro Folge

Im Juni 2024 brachte Disney+ seine „Star Wars“-Serie heraus, deren Produktion insgesamt rund 180 Millionen US-Dollar verschlungen hat. Damit kostete eine Episode von „The Acolyte“ im Durchschnitt 22,5 Millionen US-Dollar (19,5 Millionen Euro).
Das superteure Abenteuer „The Acolyte“ ist auf jeden Fall schon wieder vorbei, denn nach nur einer Staffel verkündete Disney+ das Ende der Serie. Die Entscheidung folgte auf schlechte Kritiken seitens der Fans und entsprechend enttäuschenden Zuschauerzahlen.
Das durchschnittliche Budget bisheriger „Star Wars“-Serie von Disney+ lag bei etwa 15 Millionen US-Dollar (13 Millionen Euro) pro Folge.
10. (dreimal vergeben) Emergency Room – Die Notaufnahme: 25 Millionen US-Dollar pro Folge

Von der US-amerikanischen Serie „Emergency Room – Die Notaufnahme“ – oder kurz „ER“ – wurden zwischen 1994 und 2009 15 Staffeln ausgestrahlt.
Kaum eine andere Fernsehserie lief jemals so lange. Ihr Hauptdarsteller, George Clooney, wurde damit zum Star und je populärer er wurde, desto mehr ging das Budget in die Höhe.
Zu Spitzenzeiten kostete eine Folge 13 Millionen US-Dollar, was nach heutigem Geldwert 25 Millionen US-Dollar (21,7 Millionen Euro) entspricht.
10. (dreimal vergeben) Shōgun: 25 Millionen US-Dollar pro Folge

Die Miniserie „Shōgun“, die auf dem gleichnamigen Bestseller des britisch-amerikanischen Autors James Clavell basiert, hatte im Februar 2024 auf Disney+ Premiere.
Die Serie wurde mit einem Riesenbudget von rund 250 Millionen US-Dollar realisiert, was pro Folge 25 Millionen US-Dollar (21,7 Millionen Euro) entspricht.
Ein großes Ensemble, aufwendige visuelle Effekte und eine nicht weniger aufwendige Ausstattung, um den Schauplatz – Japan im 17. Jahrhundert – darzustellen, stehen hinter diesen hohen Kosten.
10. (dreimal vergeben) Marvel-Serien von Disney +: 25 Millionen US-Dollar pro Folge

Seitdem Disney+ im Jahr 2019 mit seinem Streaming-Angebot an den Start ging, werden fleißig Marvel-Serien entwickelt, um Abonnenten anzulocken. Und das lässt man sich einiges kosten:
Die Produktion von Serien wie „The Falcon and the Winter Soldier“ (Bild), „Loki“ und „WandaVision“ kostet angeblich 25 Millionen US-Dollar (21,7 Millionen Euro) pro Folge.
Damit gibt Disney+ für diese Serien genauso viel aus wie für seine Superheldenfilme.
9. Masters of the Air: 27,8 Millionen US-Dollar pro Folge

Mit „Masters of the Air“ produzierten die „Band of Brothers“-Macher Tom Hanks und Steven Spielberg eine weitere Miniserie, die im Zweiten Weltkrieg spielt. Die Premiere war 2024 auf Apple TV+ und das Budget dafür – insgesamt 250 Millionen US-Dollar – war gewaltig. Eine Folge kostete damit 27,8 Millionen US-Dollar (24,1 Millionen Euro).
Im Mittelpunkt der Serie stehen die Einsätze der Einheit einer US-Luftflotte, die Ziele im Nazi-besetzten Europa anfliegt. Zu den Darstellern gehören der Amerikaner Austin Butler, der durch seine Oscar-nominierte Rolle im Film „Elvis“ bekannt wurde, und der britische Schauspieler Barry Keoghan, der 2023 mit dem Film „Saltburn“ einem breiteren Publikum bekannt wurde.
8. The Pacific: 28,4 Millionen US-Dollar pro Folge

Wir bleiben beim Thema Zweiter Weltkrieg: Bereits vor „Masters of the Air“ hatten Tom Hanks und Steven Spielberg 2010 mit „The Pacific“ ein Pendant zu „Band of Brothers“ produziert, das die Kampfhandlungen im Pazifik in den Mittelpunkt stellte.
Und diese Miniserie war aus heutiger Sicht sogar noch teurer: Sie verschlang insgesamt 200 Millionen US-Dollar beziehungsweise 20 Millionen US-Dollar pro Folge.
Nach heutigem Geldwert entspricht das 28,4 Millionen US-Dollar (24,7 Millionen Euro).
7. Andor: 32,3 Millionen US-Dollar pro Folge

Die bislang teuerste „Star Wars“-Serie auf Disney+ ist „Andor“. Laut „Forbes“ belaufen sich die Gesamtkosten für beide Staffeln auf 645 Millionen US-Dollar. Die jüngste Staffel, die im April 2025 erschien, kostete 290 Millionen US-Dollar. Damit war die erste Staffel aus dem Jahr 2022 mit einem Budget von 355 Millionen US-Dollar sogar noch kostspieliger.
Die erste Staffel umfasste zwölf Folgen, was einem Durchschnitt von über 29,5 Millionen US-Dollar pro Folge entspricht – inflationsbereinigt sind das nach heutigem Geldwert 32,3 Millionen US-Dollar (28,1 Millionen Euro).
Ein großer Teil des Budgets floss in aufwendige Spezialeffekte. Eine Investition, die sich zwar im Hinblick auf die durchaus positiven Rezensionen auszahlte, jedoch nicht den erhofften kommerziellen Anklang fand. Zumindest reichten die hohen Produktionswerte offenbar nicht aus, um ein breites Publikum zu begeistern – „Andor“ gilt Berichten zufolge als die bislang am wenigsten gesehene „Star Wars“-Serie auf Disney+.
6. Stranger Things: 32,6 Millionen US-Dollar pro Folge

Der Netflix-Hit „Stranger Things“ war im Jahr 2022 die am meisten gesehene Serie. Mehr als 52 Milliarden Minuten dieser Produktion führte sich das Publikum zu Gemüte.
Bei der Erstausstrahlung 2016 hatte die Serie ein Budget von sechs Millionen US-Dollar pro Episode, das sich laut Medienberichten in der zweiten und dritten Staffel verdoppelte.
Die vierte Staffel kam im Mai 2022 mit neun Episoden raus, deren Produktion insgesamt 270 Millionen US-Dollar beziehungsweise pro Folge etwa 30 Millionen US-Dollar gekostet haben soll. Inflationsbereinigt wären das heute stolze 32,6 Millionen US-Dollar (28,3 Millionen Euro).
5. Secret Invasion: 35,3 Millionen US-Dollar pro Folge

Die Produktionskosten steigen langsam in schwindelerregende Höhen: Eine Folge der im Juni 2023 ausgestrahlten Science-Fiction-Serie „Secret Invasion“ von Disney+ kostete 35,3 Millionen US-Dollar (30,7 Millionen Euro). Insgesamt wurden damit für die sechs Staffeln der ersten Staffel 212 Millionen US-Dollar ausgegeben.
Die Serie gehört zum Marvel-Universum und kommt im Vergleich mit anderer ihrer Art mit wenig CGI-Animationen aus. Allerdings dürften die Gagen für Stars wie Samuel L. Jackson, Emilia Clarke und Olivia Colman einiges zu den hohen Kosten beigetragen haben.
Trotz der hochrangigen Besetzung und des gigantischen Budgets gilt „Secret Invasion“ als Flop und eine zweite Staffel scheint unwahrscheinlich.
4. 1923: bis zu 38,1 Millionen US-Dollar pro Folge

Ende 2022 veröffentlichte Paramount+ das Western-Epos „1923“, das inhaltlich die Fortsetzung der Serie „1883“ bildet, die wir bereits kennengelernt haben. Jede Episode des Dramas soll bis zu 35 Millionen US-Dollar gekostet haben, was nach heutigem Geldwert 38,1 Millionen US-Dollar (33,1 Millionen Euro) entspricht.
Dreharbeiten während der Pandemie in Ländern wie Südafrika, Kenia, Tansania und Malta trieben die Kosten in solch horrende Höhen. Ganz zu schweigen davon, dass die Hauptdarsteller Harrison Ford und Helen Mirren pro Folge eine Gage von jeweils einer Million US-Dollar kassierten.
3. Citadel: 50 Millionen US-Dollar pro Folge

Unglaubliche 300 Millionen US-Dollar hat Amazon Prime in seinen Science-Fiction-Spionagethriller „Citadel“ investiert. Die erste Staffel der Serie mit Richard Madden und Priyanka Chopra Jonas in den Hauptrollen wurde 2023 ausgestrahlt und jede der sechs Episoden kostete 50 Millionen US-Dollar (43,4 Millionen Euro).
Eine zweite Staffel ist bereits in Arbeit. Abgesehen von den Gagen für die Stars sollen vor allem die rasanten Action-Sequenzen das Budget schwer belastet haben.
2. Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht: 63,2 Millionen US-Dollar pro Folge

Der „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ von Amazon Prime liegt mit großem Abstand an der Spitze unserer Liste der teuersten TV-Serien aller Zeiten. Die erste Staffel, die im September 2022 veröffentlicht wurde, soll 465 Millionen US-Dollar gekostet haben. Pro Folge sind das 58,1 Millionen US-Dollar, was nach heutigem Geldwert 63,2 Millionen US-Dollar (54,9 Millionen Euro) entspricht.
Und eigentlich war das Ganze noch teurer, denn Amazon musste erstmal 250 Millionen US-Dollar für die Rechte an dem Fantasy-Epos von J.R.R. Tolkien hinlegen, bevor die Produktion überhaupt starten konnte. Im August 2024 ging die zweite Staffel an den Start. Die genauen Produktionskosten sind zwar noch nicht bekannt, doch alles deutet darauf hin, dass sie sich unter den Spitzenplätzen vorerst behaupten kann.
1. Harry Potter: 100 Millionen US-Dollar pro Folge

Von der beliebten „Harry Potter“-Saga wird es bald eine Neuauflage geben. 2026 soll eine HBO-Serie rund um die Abenteuer der Zauberlehrlinge Harry, Ron und Hermine erscheinen – und bereits jetzt ist klar: Das wird nicht billig werden.
Berichten zufolge wird für jede Folge mit Kosten über 100 Millionen US-Dollar (87 Millionen Euro) gerechnet. Wenn man dieser Summe Glauben schenken darf, dürfte die Serie die teuerste aller Zeiten werden. Die Gesamtproduktionskosten für die geplanten sieben Staffeln würden sich demnach auf gewaltige 4,2 Milliarden (!) US-Dollar (3,7 Milliarden Euro) belaufen.
Ein großer Kostenfaktor dürfte das Set-Design werden. Denn speziell für die Dreharbeiten ist ein Set so groß wie eine Mini-Stadt geplant, für deren Bau Berichten zufolge 1,3 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro) veranschlagt sind. Das Set wird alle Kultschauplätze der Reihe vereinen, darunter die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, der Bahnhof King's Cross und das Haus von Harrys Pflegefamilie am Ligusterweg.
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