So sieht es in den Luxuspalästen der reichsten Royals der Welt aus
Die Schlösser königlicher Familien in Bildern
Royale Promis wie die britische Königsfamilie beherrschen oft die Schlagzeilen, aber weltweit gibt es insgesamt 40 Länder mit Monarchien. Viele dieser königlichen Dynastien in Europa, Asien oder Afrika haben faszinierende Geschichten und leben in prächtigen Palästen, die es mit dem Buckingham-Palast und Co. aufnehmen können.
Von der Königsfamilie in Abu Dhabi über Adelshäuser in Europa bis zur ältesten ununterbrochenen Erbmonarchie der Welt – sehen Sie hier die Schlösser und Paläste der reichsten Royals der Welt.
Beträge in Fremdwährungen wurden in Euro umgerechnet.
Adaptiert von Barbara Geier und Sophie Weissensteiner
Abu Dhabis Al-Nahyan-Dynastie
Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 280 Milliarden Euro gilt das Haus Nahyan, eine der sechs Herrscherfamilien der Vereinigten Arabischen Emirate, als die reichste Familie der Welt. Das Familienoberhaupt Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan (kurz: MBZ) ist der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Abu Dhabi.
Die Al-Nahyan-Dynastie besitzt sechs Prozent der weltweiten Ölreserven, hat Investments in unter anderem Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX sowie den Fußballverein Manchester City und besitzt Immobilien und Paläste in aller Welt.
Abu Dhabi: Der Präsidentenpalast
Der Präsidentenpalast der Vereinigten Arabischen Emirate in Abu Dhabi ist das Juwel im Immobilienportfolio der Al-Nahyan-Dynastie. Das Mammutgebäude namens Qasr Al-Watan wurde zwischen 2010 und 2017 erbaut und soll um die 450 Millionen Euro gekostet haben.
MBZ und seine Familie wohnen zwar nicht dort, sondern im nahe gelegenen Al-Bateen-Palast, aber Qasr Al-Watan wird für Staatsbesuche und Gipfeltreffen genutzt. Seine strahlend weiße Fassade aus Granit und Kalkstein steht symbolisch für Frieden.
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Abu Dhabi: Im Inneren des Präsidentenpalastes
Der Palast wurde 2019 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er ist dreimal so groß wie das Pentagon, der als Sitz des amerikanischen Verteidigungsministeriums das größte Verwaltungsgebäude weltweit ist.
Im Mittelpunkt der Innengestaltung steht der achteckige Stern als wichtiges Symbol im Islam. Er ist im ganzen Palast zu finden, wie zum Beispiel auch hier in der sogenannten Großen Halle mit ihrer spektakulären Kuppel und dem kunstvollen Marmorboden.
Der Ostflügel des Palastes beherbergt eine riesige Bibliothek mit mehr als 50.000 Büchern zur Kultur-, Sozial- und Politikgeschichte des Landes. Der sogenannte „Spirit of Collaboration“-Raum wird für Zusammenkünfte verschiedener politischer Gremien der Region genutzt und ist mit einem zwölf Tonnen schweren Kronleuchter mit 350.000 Kristallen ausgestattet.
Abu Dhabi: Das königliche Zuhause
Vom Qasr Al Bateen, dem Wohnsitz des Scheichs und seiner Familie, gibt es nur wenige Fotos. Die von Zäunen und Toren umgebene Palastanlage soll über die teuersten Sicherheitssysteme verfügen, die auf dem Markt sind.
Satellitenfotos zeigen eine üppig begrünte Anlage mit Swimmingpools und einem Tennisplatz. Die Gebäude sind modern, mit riesigen Bogenfenstern, Säulen und schattige Kolonnaden.
Neben prächtigen Immobilien unterhält die Familie auch eine Flotte von Yachten und Flugzeugen – darunter eine Boeing 747 im Wert von etwa 420 Millionen Euro sowie die „Azzam“, eine 180 Meter lange Superyacht, die auf rund 466 Millionen Euro geschätzt wird.
Abu Dhabi: Immobilienimperium in Europa
Die Al-Nahyan-Familie besitzt außerhalb der Heimat Immobilien im Gesamtwert von geschätzt 6,5 Milliarden Euro. Medienberichten zufolge gehören dazu große Anwesen in einigen der teuersten Stadtteile Londons, darunter Knightsbridge, Westminster und Kensington. 2023 erwarb MBZ ein Anwesen im Nobelstadtteil Chelsea für umgerechnet etwa 77 Millionen Euro. Der Wert des Londoner Immobilienportfolios der Familie soll nur knapp hinter dem des Kronguts der britischen Königsfamilie liegen.
Die Al-Nahyan-Familie hat sich auch Schlösser in aller Welt zugelegt, darunter das hier zu sehende Château de Baillon im Norden von Paris. Das französische Anwesen wurde einst von Madame de Pompadour bewohnt, der Lieblingsmätresse von König Ludwig XV.
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Das niederländische Königshaus
König Willem-Alexander ist seit der Abdankung seiner Mutter Königin Beatrix im Jahr 2013 Monarch der Niederlande. Mit seiner argentinischstämmigen Frau, Königin Máxima, hat er drei Töchter: die Thronfolgerin Catharina-Amalia, Prinzessin von Oranien, sowie ihre jüngeren Schwestern, Prinzessin Alexia und Prinzessin Ariane.
Hier ist die Familie vor ihrer offiziellen Residenz zu sehen: Das Schloss Huis ten Bosch in Den Haag dient seit 1981 als offizieller Wohnsitz der niederländischen Königsfamilie. König Willem-Alexander zog 2018 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten mit seiner Familie in das Schloss aus dem 17. Jahrhundert ein.
Zur prachtvollen Ausstattung des 2.787 Quadratmeter großen Palastes gehört der Oranjesaal, den Gemälde des Rembrandt-Schülers Jacob Jordaens schmücken.
Niederlande: Königspalast Noordeinde in Den Haag
Noordeinde ist der Arbeitspalast des Königs. Das Gebäude befindet sich in Staatseigentum und war unter anderem Schauplatz der Hochzeit seiner Großeltern Königin Juliana und Prinz Bernhard sowie seines Bruders Prinz Constantijn mit Prinzessin Laurentien.
Der Palast liegt mitten im schicken Einkaufsviertel Noordeinde in Den Haag und war einst die Residenz von König Wilhelm I., dem ersten König des Königreichs der Niederlande. Besichtigt werden kann er nicht.
Niederlande: Königlicher Palast Paleis op de Dam in Amsterdam
Der Amsterdamer Königspalast – bekannt als „Paleis op de Dam“ (Palast auf dem Damm) – diente im frühen 19. Jahrhundert als Residenz von König Wilhelm I. und wird heute hauptsächlich für offizielle Anlässe wie Staatsbesuche oder auch Ausstellungen genutzt. Er ist das ganze Jahr über für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der Palast wurde ursprünglich 1648 als Rathaus gebaut und war die Residenz von Napoleons Bruder Louis Bonaparte, der 1806 König von Holland wurde.
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Niederlande: Landgut Eikenhorst in Wassenaar
Vor dem Umzug ins Schloss Huis ten Bosch lebten König Willem-Alexander und Königin Máxima 15 Jahre lang auf dem Landgut Eikenhorst in Wassenaar nördlich von Den Haag
Das Anwesen wurde Mitte der 1980er-Jahre für Prinzessin Christina entworfen, die jüngste Schwester der ehemaligen Königin Beatrix, die dort nach ihrer Scheidung bis 1996 lebte.
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Niederlande: Schloss Drakensteyn bei Utrecht
Nach ihrer Abdankung im April 2013 zog die ehemalige Königin Beatrix in das Wasserschloss Drakensteyn bei Utrecht ein. Sie hatte das Schloss mit knapp 20 Hektar Land 1959 gekauft und lebte dort mit ihrem Ehemann Prinz Claus und ihren drei Söhnen, bis sie 1980 Königin wurde.
Auf dem Bild ist Beatrix vor dem kleinen Schloss im Jahr 1963 zu sehen – damals war sie noch Kronprinzessin.
Die Fürstenfamilie von Monaco
Die monegassische Fürstenfamilie Grimaldi wurde 1956 weltweit bekannt, als ihr damaliger Herrscher Fürst Rainier III. die Hollywood-Ikone Grace Kelly heiratete. Das Paar hatte drei Kinder: die zwei Töchter Caroline und Stephanie sowie einen Sohn, der heute als Albert II. seit 2005 der regierende Fürst von Monaco ist.
Verheiratet ist er mit der ehemaligen südafrikanischen Olympia-Schwimmerin Charlene Wittstock, die 2014 die Zwillinge Prinzessin Gabriella und Prinz Jacques zur Welt brachte. Hier ist die Familie im Jahr 2024 zu sehen.
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Monaco: Der Fürstenpalast
Der monegassische Fürstenpalast wurde 1191 als Festung erbaut und ist seit mehr als 700 Jahren die offizielle Residenz der Familie Grimaldi.
Der von der italienischen Renaissance inspirierte Palast liegt in der mittelalterlichen Altstadt auf einem Felsen und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Die Anpassungen, die von Fürst Rainier und Fürstin Gracia Patricia vorgenommen wurden, machten den Palast zu der Attraktion, die er heute ist.
Monaco: Der Fürstenpalast von innen
Der Palast ist ein beliebtes Touristenziel und kann nach fünfjähriger Renovierung seit August 2022 wieder besichtigt werden – mit einer neuen Attraktion: Während der Arbeiten wurden zuvor verborgen Fresken aus dem 16. Jahrhundert entdeckt, die von genuesischen Meistermalern stammen sollen.
Zu den Staatsgemächern zählt auch der hier gezeigte Thronsaal mit prächtigen Fresken und Kronleuchtern. In diesem Raum fand im Juli 2011 die standesamtliche Trauung von Fürst Albert und Fürstin Charlène statt.
Die kirchliche Zeremonie wurde im großen Innenhof des Palastes abgehalten – vor der Kulisse einer beeindruckenden Marmortreppe. Der Hof geht auf Monacos ersten Fürsten Honoré II. zurück, ebenso wie die bedeutende Kunst- und Wandteppichsammlung, die heute im gesamten Palast zu sehen ist.
Monaco: Ein Hollywood-Star wird zum Royal
Der Palast war auch Schauplatz der Hochzeitsfeier von Fürst Rainier lll. und Grace Kelly, nach der Trauung in der nahe gelegenen Kathedrale St. Nicholas.
Die als Gracia Patricia bekannte Fürsten starb im September 1982 auf dem Rückweg vom Landsitz der Familie bei einem Autounfall, der damals die Welt erschütterte.
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Monaco: Château de Marchais in Frankreich
Prinz Albert verbringt oft Zeit im Familienschloss Château de Marchais in Nordfrankreich. Der Prinz, hier als kleiner Junge mit seinem Vater und seiner Schwester Caroline zu sehen, kommt laut Medienberichten gerne im Sommer am Wochenende in die ländliche Umgebung und veranstaltet im Februar und September Jagdpartys.
Die spanische Königsfamilie
Die spanische Königsfamilie gilt als eine der unauffälligeren Monarchien in Europa. Im Laufe der Jahre hat sie dennoch eine Reihe von Skandalen überstanden. Der derzeitige König Felipe Vl. bestieg den Thron 2014 nach der Abdankung seines Vaters, König Juan Carlos I.
König Felipe heiratete 2004 die geschiedene Journalistin Letizia Ortiz Rocasolano. Das Paar hat zwei Töchter: die Thronfolgerin Leonor, Prinzessin von Asturien, und ihre jüngere Schwester, Infantin Sofía.
Spanien: Das Königliche Schloss Madrid
Mit über 3.000 Räumen und fast 135.000 Quadratmetern Fläche ist der Palacio Real de Madrid aus dem 18. Jahrhundert das größte Königsschloss Europas. Zwar wohnt die spanische Königsfamilie nicht mehr im offiziellen Sitz der Monarchie, doch die prachtvollen Säle und kunstvoll ausgestatteten Räume sind dennoch einen Besuch wert.
Der Standort blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits im 9. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle ein königliches Anwesen – wenn auch in anderer Form. Heute wird das Schloss vor allem für offizielle Anlässe und feierliche Zeremonien genutzt.
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Spanien: Thronsaal im Königlichen Schloss Madrid
Dieses Bild des Thronsaals mit dem imposanten Kronleuchter veranschaulicht das prachtvolle Innere des Palastes. Ein Deckenfresko von Tiepolo erzählt die Geschichte der königlichen Familie in Bildern, die den Blick des Betrachtenden auf den Thron lenken.
Die Möbel, darunter auch der Thron, stammen aus Italien und wurden von dem Künstler Giovanni Battista Natali entworfen, der eigens für die Gestaltung der Innenräume engagiert wurde.
Spanien: Zarzuela-Palast in Madrid
König Felipe Vl., Königin Letizia und ihre Töchter wohnen im Zarzuela-Palast in den Bergen von El Pardo am Stadtrand von Madrid, der im Vergleich zum Königlichen Schloss fast bescheiden wirkt. Das Anwesen wurde 1627 von Felipe lV. als Jagdschloss in Auftrag gegeben.
Im Bild sind der damalige Prinz Juan Carlos und Prinzessin Sofía mit ihren beiden Töchtern Cristina und Elena zu Beginn der 1960er-Jahre vor dem Zarzuela-Palast zu sehen.
Juan Carlos I. dankte 2014 im Zuge von Betrugsermittlungen ab und zog 2020 nach Abu Dhabi. Das Ansehen des Monarchen hat in den letzten Jahren schwer gelitten. Zuvor genoss er hohes Ansehen für seine Rolle bei der erfolgreichen Überführung Spaniens in die Demokratie nach dem Tod des faschistischen Diktators General Franco. Inzwischen wird er vor allem mit einer Reihe von Skandalen in Verbindung gebracht.
Spanien: Marivent-Palast auf Mallorca
Der Marivent-Palast ist seit 1973 die Sommerresidenz der spanischen Königsfamilie und wurde 1923 von dem wohlhabenden Ingenieur und Maler Juan de Saridakis für seine Sammlung von mehr als 100 Gemälden von Künstlern wie Sorolla und Picasso in Auftrag gegeben.
Das Gebäude liegt auf einem Felsengrundstück mit herrlichem Meerblick in Cala Major, einem Vorort der Inselhauptstadt Palma. Die Palastgärten mit zwölf Bronzestatuen von Joan Miró können seit 2017 besichtigt werden.
Eingebettet in einen üppigen Garten mit majestätischen Pinien empfing der Sommerpalast schon zahlreiche illustre Gäste, darunter Michail Gorbatschow, Michelle Obama sowie Prinz Charles und Prinzessin Diana. Heutzutage wird das Anwesen von der ehemaligen Königin Sofia genutzt.
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Japans Kaiserhaus
Nach der Abdankung seines Vaters, Kaiser Akihito, wurde Kaiser Naruhito im November 2019 im Kaiserpalast in Tokio als 126. Kaiser Japans vereidigt. Seine Frau, Kaiserin Masako, war vor ihrer Heirat Diplomatin.
Das einzige Kind des Paares, Prinzessin Aiko, wird den Thron nicht besteigen können, da in Japan nur Männer in der direkten männlichen Erbfolge als Monarchen regieren dürfen.
Japan: Der Kaiserpalast Tokio
Kaiser Naruhito und seine Familie zogen im September 2021 in den Kaiserpalast Tokio, der in eine beeindruckende Gartenanlage eingebettet ist (Bild).
Davor lebten sie in der kaiserlichen Residenz Akasaka, die 1960 für den ehemaligen Kaiser Akihito und seine Frau, das damalige Kronprinzenpaar, erbaut worden war.
Japan: Der Chrysanthementhron
Als Kaiser Naruhito 2019 den japanischen Chrysanthementhron bestieg, geschah dies im Rahmen einer prunkvollen Zeremonie im Kaiserpalast, zu der uralte Rituale gehörten.
Der Kaiser trug ein traditionelles Gewand und einen schwarzen Kopfschmuck und versprach vom „Takamikura“-Thron in der Zeremonienhalle, für das Glück seines Volkes zu beten.
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Japan: Der Staatsbankettsaal des Kaiserpalastes
Anlässlich der Thronbesteigung lud das kaiserliche Paar zu einem Bankett im Homeiden-Staatsbankettsaal des Kaiserpalastes ein, der hier in einem Archivbild aus der Taisho-Periode (1912–1926) zu sehen ist.
An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus fast 200 Ländern teil, darunter zahlreiche Mitglieder königlicher Familien wie der damalige Prinz Charles und Sultan Hassanal Bolkiah von Brunei.
Japan: Der Kaiserpalast Kyoto
Als ehemaliger Sitz des japanischen Kaisers kann der Kaiserpalast Kyoto heute besichtigt werden. Auf dem Gelände finden zudem verschiedene Veranstaltungen statt, wie das hier zu sehende Aoi-Festival, das auf eine 1.400 Jahre alte Tradition zurückgeht.
Die derzeitige kaiserliche Familie nutzt den Palast noch heute, wenn sie sich in der Region aufhält. Zudem hat sie eine Sommerresidenz in der Nähe der Nasu-Berge in der Präfektur Tochigi.
Die schwedische Königsfamilie
König Carl XVl. Gustaf feierte 2023 sein 50-jähriges Thronjubiläum und ist damit Schwedens am längsten regierender Monarch. Hier ist er mit seiner Nachfolgerin, Kronprinzessin Victoria, und deren damals elfjähriger Tochter, Prinzessin Estelle, zu sehen. Der König und seine Frau, Königin Silvia, haben zwei weitere Kinder, Prinz Carl Philip und Prinzessin Madeleine.
Kronprinzessin Victoria erhielt ihren Titel im Jahr 1980, als das Erbfolgegesetz geschlechtsneutral wurde und rückwirkend in Kraft trat.
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Schweden: Königliches Schloss in Stockholm
Das Königliche Schloss – auch als Stockholmer Schloss bekannt – ist die offizielle Residenz des schwedischen Königs. Der weitläufige und prachtvolle Barockbau verfügt über 1.430 Räume und wird für repräsentative und zeremonielle Zwecke genutzt, bewohnt wird er von der königlichen Familie nicht mehr.
Schweden: Schloss Drottningholm auf Lovön
König Carl XVl. Gustaf und Königin Silvia zogen 1981 vom Schloss in Stockholm in das nahe gelegene Schloss Drottningholm um. Dort schätzt das Paar die Abgeschiedenheit auf der Insel Lovön.
Die Anlage aus dem 17. Jahrhundert wurde im Auftrag von Königin Hedwig Eleonora erbaut und ist französischen und italienischen Palästen nachempfunden. 1991 wurden das Schloss und der dazugehörige Park in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.
Schweden: Schloss Haga in Solna
Kronprinzessin Victoria und ihr Ehemann Prinz Daniel zogen nach ihrer Heirat im Jahr 2010 in das Schloss Haga in Solna bei Stockholm. Hier wachsen ihre beiden Kinder Prinzessin Estelle und Prinz Oscar auf.
Victorias Vater Carl Gustaf und seine älteren Schwestern wurden in den 1930er- und 1940er-Jahren in dem Schloss geboren. Nach dem Tod des Erbprinzen Gustav Adolf, Carl Gustafs Vater, zog die königliche Familie 1947 in das Königliche Schloss in Stockholm.
Heute präsentiert sich die Innenausstattung des Palastes in zurückhaltenderem Stil – weniger prunkvoll, dafür angepasst an die Bedürfnisse einer modernen Familie.
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Schweden: Schloss Solliden auf Öland
Der Sommersitz der königlichen Familie auf der Ostseeinsel Öland wurde ursprünglich 1906 für die damalige Kronprinzessin Victoria erbaut und war von einer Villa auf Capri inspiriert. Schloss Solliden kann nicht besichtigt werden, der schöne Schlosspark ist in den Sommermonaten allerdings geöffnet, auch wenn die Familie – wie hier im Bild – vor Ort ist.
Die Gartenanlage ist in verschiedene Bereiche eingeteilt und bekannt für die vielen verschiedenen Rosensorten, die im ganzen Park angepflanzt wurden.
Das Königreich Zululand
König Misuzulu Zulu wurde im September 2022 nach einem erbitterten Nachfolgestreit zum König der Zulu gekrönt. Nach dem Tod seines Vaters König Goodwill Zwelithin im März 2021 war es die erste Krönung im Zululand seit mehr als fünf Jahrzehnten.
Das Königtum der Zulu existiert zwar bis heute, ist aber keine eigene staatliche Einheit mehr. Das Zululand selbst gehört zu der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal.
Zululand: Osuthu-Palast in Nongoma
Das Zulu-Königreich hat geschätzt 14 Millionen Einwohner und sieben Paläste, von denen sich sechs in der kleinen Stadt Nongoma in KwaZulu-Natal befinden.
Der hier zu sehende Eingang des Osuthu-Palastes, die Hauptresidenz des verstorbenen Königs Goodwill Zwelithini, wird von zwei Elefanten-Statuen und Stoßzähnen flankiert.
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Zululand: Trauergäste beim royalen Begräbnis
Würdenträger wie der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa und Charlène, Fürstin von Monaco, nahmen an der Trauerfeier für König Goodwill Zwelithini teil, der zwar keine offiziellen Regierungsbefugnisse hatte, im demokratischen Südafrika aber dennoch eine wichtige Persönlichkeit war.
Der König hinterließ sechs Ehefrauen und mindestens 28 Kinder.
Zululand: Die Residenz von König Cetshwayo
Heutzutage leben viele Mitglieder der Zulu-Königsfamilie in Luxus, doch König Cetshwayo, der letzte souveräne König der Zulu von 1872 bis 1879, führte ein einfaches und traditionelles Leben.
Eine Rekonstruktion seiner „Isigodlo“ (Häuptlingsresidenz) kann im Ondini Cultural Museum in der Nähe von Ulundi besichtigt werden. Das ursprüngliche Gebäude und Ulundi wurden von den Briten im Zulukrieg zwischen den Zulu und dem britischen Empire bei der Schlacht von Ulundi im Jahr 1879 zerstört. Die Niederlage markierte gleichzeitig das Ende der Zulu als souveräne Nation.
Zululand: Der Königspalast Khangelamankengane
Der neue König Misuzulu Zulu, der hier mit Zulu-Regimenten auf dem Gelände des Königspalastes Khangelamankengane zu sehen ist, hat den Zulu-Thron 2022 bestiegen. Nach einem Happy End sieht es allerdings aktuell nicht unbedingt aus:
Misuzulu ist der erste Sohn des verstorbenen Königs König Goodwill Zwelithini mit seiner dritten Frau, die er testamentarisch als Regentin eingesetzt hatte. Als sie einen Monat später starb und Misuzulu zum Nachfolger ernannt wurde, ging der Ärger mit den vielen königlichen Verwandten los. Zwelithini hatte (mindestens) zwölf Söhne und die anhaltenden Streitigkeiten lassen vermuten, dass nicht alle Misuzulu als Nachfolger auf dem Thron sehen.
Anfang 2025 sorgte König Misuzulu für Schlagzeilen, als er überraschend die Scheidung von seiner ersten Frau, Königin Ntokozo kaMayisela, einreichte – ein ungewöhnlicher Schritt in einem Land, in dem polygame Ehen traditionell fest verankert sind.
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Die großherzogliche Familie von Luxemburg
Zwar hat Luxemburg kein Königspaar, doch der europäische Kleinstaat verfügt dennoch über eine royale Familie – mit Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa an der Spitze.
Für das weitere Bestehen der Monarchie ist gesorgt, zumindest was die Nachfolge betrifft. Das Paar hat fünf Kinder: Erbgroßherzog Guillaume, Prinz Félix, Prinz Louis, Prinzessin Alexandra und Prinz Sébastien.
2024 verkündete der Großherzog in seiner Weihnachtsansprache seinen Rücktritt. Offiziell wird er im Oktober 2025 abdanken und die Amtsgeschäfte an seinen ältesten Sohn Guillaume übergeben.
Luxemburg: Großherzoglicher Palast in der Altstadt
Der großherzogliche Palast dient seit über 100 Jahren als offizielle Residenz des luxemburgischen Großherzogs, von wo aus er seine repräsentativen Pflichten wahrnimmt.
Ursprünglich diente der Palast als Rathaus der Stadt. Nach einem verheerenden Brand wurde das Gebäude 1573 von Grund auf neu erbaut. Im 17. Jahrhundert erlitt es während der Belagerung Luxemburgs erneut schwere Schäden, wurde aber im prachtvollen Stil der flämischen Renaissance restauriert.
Seit 1890 ist der Palast die Hauptresidenz aller Großherzöge – beginnend mit Großherzog Adolph. Unter seiner Regentschaft entstand nicht nur ein neuer Trakt, sondern auch das Interieur erhielt mit seinen edlen Möbeln ein stilvolles Upgrade.
Luxemburg: Prunkvolle Innenausstattung
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Palast von den Nationalsozialisten besetzt und beschädigt. 1964 ließ Großherzogin Joséphine-Charlotte ihn aufwendig restaurieren. In den 1990er-Jahren folgte eine vierjährige Renovierung, die das historische Bauwerk endgültig in seinen ursprünglichen Glanz zurückversetzte.
Dieses Bild entstand beim Besuch von Papst Franziskus im Jahr 2024, der gemeinsam mit der großherzoglichen Familie in der imposanten Empfangshalle posierte, in der offizielle Staatsgäste empfangen werden. Auch die offiziellen Abdankungen von Großherzogin Charlotte und Großherzog Jean fanden in diesem Saal statt. Von dort gelangt man auf den Palastbalkon, von dem die Familie bei besonderen Anlässen dem Volk zuwinkt.
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Luxemburg: Schloss Berg in Colmar-Berg
Das Vermögen von Großherzog Henri wird auf rund 3,6 Milliarden Euro geschätzt – ein Leben im Luxus ist also vorprogrammiert.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs dient Schloss Berg als offizieller Wohnsitz der großherzoglichen Familie. Das Anwesen liegt im Ort Colmar-Berg und kam bereits 1845 in den Besitz der Monarchen. Das ursprüngliche Schloss wurde 1906 abgerissen, da es den modernen Wohnansprüchen nicht mehr genügte. Der heutige Bau wurde 1911 fertiggestellt.
Luxemburg: Schloss mit bewegter Geschichte
Während der NS-Besatzung wurde das Schloss zweckentfremdet – wertvolle Kunstwerke wurden gestohlen und die Innenräume erheblich verändert. So nutzte das Regime das Gebäude unter anderem als Konzertsaal und Wirtshaus.
Nach dem Krieg wurde das Schloss von 1991 bis 1996 umfassend saniert und erstrahlt seither wieder in seinem einstigen Glanz, wie hier 2016 bei einem offiziellen Fototermin der Großherzogin zu sehen war.
Luxemburg: Schloss Fischbach
Erbgroßherzog Guillaume lebt mit seiner Familie in Schloss Fischbach in dem gleichnamigen Ort. Das Anwesen hat eine lange Geschichte, die sich bis mindestens bis ins Jahr 1050 zurückverfolgen lässt.
Auch dieses Schloss wurde über die Jahrhunderte mehrfach zerstört und wiederaufgebaut – etwa nach einem Brand im Jahr 1635 während des Dreißigjährigen Kriegs. Wie Schloss Berg fiel Fischbach den Nationalsozialisten zum Opfer: Sie plünderten Kunstwerke und Mobiliar und nutzten das Schloss zeitweise als Künstlerresidenz.
Heute präsentiert sich das Anwesen noch genauso wie 1997, als Großherzog Henri dort mit seiner jungen Familie fotografiert wurde (Bild).
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Die saudische Königsfamilie
Gegründet wurde das Königreich Saudi-Arabien von Abdulaziz Al Saud. Seitdem herrscht das Haus Saud über das Land und hat dank der enormen Ölvorkommen ein beträchtliches Vermögen angehäuft, das auch in zahlreiche prächtige Bauwerke gesteckt wurde.
Schätzungen zufolge zählt die saudische Königsfamilie rund 15.000 Mitglieder. An der Spitze steht seit 2015 König Salman bin Abdulaziz Al Saud (links im Bild). Sein Sohn Mohammed bin Salman (rechts), international besser bekannt als MBS, gilt seit dem weitgehenden Rückzug seines Vaters aus dem öffentlichen Leben im Jahr 2024 de facto als Herrscher des Landes.
Saudi-Arabien: Yamama-Palast in Riad
Mit einem geschätzten Familienvermögen von rund 1,3 Billionen Euro verfügt das Haus Saud über eine der umfangreichsten Immobiliensammlungen der Welt. Der offizielle Wohnsitz von König Salman sowie Sitz des Königshofes ist der Yamama-Palast in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.
Der 1983 errichtete Palast umfasst etwa 1.000 Räume auf über 370.000 Quadratmetern. Hier werden Regierungsgeschäfte abgewickelt und Staatsgäste empfangen – mittlerweile vor allem durch Kronprinz MBS.
Saudi-Arabien: Königspalast mit Mega-Dimensionen
Im Inneren finden sich weitläufige Säle, opulent ausgestattet mit unzähligen Kronleuchtern, kunstvoller Stuck- und Fliesenarbeit, Säulen, Rundbögen – und nicht zuletzt mit reichlich Blattgold.
Dieses Bild stammt vom Staatsbesuch des US-Präsidenten Donald Trump im Mai 2025, der von Kronprinz Mohammed bin Salman in dem opulenten Palast empfangen wurde. Im Hintergrund ist ein Porträt von König Salman zu sehen. Der Raum zeigt den Mix aus europäischer Eleganz und traditionell saudi-arabischen Elementen, der den Palast dominiert.
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Saudi-Arabien: Murabba-Palast in Riad
Bevor der Yamama-Palast errichtet wurde, residierte Saudi-Arabiens erster König ab 1939 im Murabba-Palast, der zugleich als offizieller Wohn- und Regierungssitz diente.
Der Palast liegt nur etwa zwei Kilometer von der Altstadt Riads entfernt und wirkt im Vergleich zu dem neuen Riesen-Wohnsitz eher bescheiden: 32 Räume auf zwei Etagen, die um einen zentralen Innenhof gruppiert sind.
Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem Besucher persönliche Gegenstände, Kleidungsstücke und Fotografien des einstigen Monarchen besichtigen können.
Saudi-Arabien: Erga-Palast in Riad
Auch der luxuriöse Erga-Palast zählt zu den Anwesen von König Salman. 2015 empfing er dort den damaligen US-Präsidenten Barack Obama. Berichten zufolge ist der Palast gespickt mit vergoldeten Taschentuchhaltern, goldenen Stühlen und sogar silbernen Papierkörben.
Jedes Mitglied der riesigen Familie besitzt zudem eigene Immobilien – nicht nur in Saudi-Arabien, sondern rund um den Globus. Kronprinz Mohammed bin Salman erwarb 2015 ein französisches Château für rund 275 Millionen Euro. Sein Bruder Prinz Khalid investierte 2017 rund 11 Millionen Euro in eine Villa mit acht Schlafzimmern und 13 Bädern im US-Bundesstaat Virginia – und dies sind nur zwei Beispiele von vielen mehr.
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