So wohnen Menschen, wenn Geld keine Rolle spielt
Einblicke in die Luxus-Anwesen der Milliardäre
Ob futuristische Villa oder elegantes Schlösschen, die Megareichen dieser Welt können sich so ziemlich jede Immobilie leisten, die ihnen gefällt. Neugierig, was sich für viel Geld alles kaufen lässt?
Besichtigen Sie hier mit uns die Häuser und Apartments von sechs Milliardären weltweit …
Beträge in Fremdwährungen wurden in Euro umgerechnet.
Adaptiert von Barbara Geier
Bernard Arnault
Bernard Arnault gehört zu den fünf reichsten Menschen der Welt und führt die Liste der reichsten Europäer an. Sein Riesenvermögen von rund 163 Milliarden Euro beruht auf Investitionen in Luxusmarken. Der Franzose ist der Vorstandsvorsitzende und CEO des Unternehmens LVMH, zu dem Luxusmarken wie Louis Vuitton, Fendi, Christian Dior und Tiffany & Co. gehören.
Wie jeder anständige Milliardär gehören ihm eine ganze Reihe von Immobilien an Orten wie Bordeaux, Beverly Hills oder den Bahamas. Schauen wir uns zwei davon einmal genauer an …
Bernard Arnault: Märchenschloss bei Bordeaux, Frankreich
Das Château Cheval Blanc liegt in dem kleinen Ort Saint-Émilion östlich von Bordeaux und ist eines der renommiertesten Weingüter der Region. Arnault erwarb das elegante Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert 1998 zusammen mit dem belgischen Baron Albert Frère, seinem Geschäftspartner und Freund.
Hinter der Kalksteinfassade soll sich eine beeindruckende Kunstsammlung verbergen, mit Werken von Jean-Michel Basquiat, Damien Hirst und Andy Warhol.
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Bernard Arnault: Märchenschloss bei Bordeaux, Frankreich
Die eleganten Räume sind wie gemacht für gepflegte Empfänge. Im Speisesaal finden 24 Gäste Platz. Neben Bibliothek und Ballsaal decken ein Swimmingpool mit olympischen Ausmaßen und ein Tennisplatz auch sportliche Anforderungen ab.
Seit 2011 gehört zu dem historischen Gebäude ein moderner Anbau, der als geschwungene Betonwelle an einem der Außenflügel des Schlosses sitzt. Dort gibt es auch einen Dachgarten, von dem aus Arnault sein Anwesen bewundern kann.
Bernard Arnault: Historischer Palast in Mailand, Italien
Arnault ist eindeutig ein Liebhaber geschichtsträchtiger Häuser: 2022 kaufte er sich in Mailand den Palazzo Casa Atellani aus dem 15. Jahrhundert. Leonardo da Vinci soll dort gelebt haben, als er das „Letzte Abendmahl“ in einer Kirche auf der anderen Straßenseite malte.
Bernard Arnault: Historischer Palast in Mailand, Italien
Vor dem Verkauf an den französischen Milliardär lebten Mitglieder der Familie Castellini Baldissera in separaten Wohnungen in dem Palazzo. Zu der Zeit konnten Teile des Hauses und der Garten besichtigt werden. Dieses Wohnzimmer mit kunstvollen Holzarbeiten, einem großen Kamin und gemalten Wappen vermittelt einen Eindruck von der Pracht des Gebäudes.
Seit Arnault das Haus für sich übernommen hat, muss die Öffentlichkeit erstmal draußen bleiben. Es gibt aber Gerüchte, dass es in Zukunft als Hotel genutzt werden soll.
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Thomas Flohr
Das Vermögen des Schweizer Geschäftsmanns Thomas Flohr wurde 2018 von „Forbes“ auf rund 2,1 Milliarden Euro geschätzt. Inzwischen taucht er in der Reichenliste des Wirtschaftsmagazins aber nicht mehr auf. Die von Flohr 2004 mit zwei Flugzeugen gegründete Privatfluggesellschaft VistaJet ist heute mit 70 Jets weltweit unterwegs.
Laut Medienberichten bringt der begeisterte Hobby-Rennfahrer in seinem siebenstöckigen Haus in St. Moritz eine ganze Sammlung von Rallyeautos unter. Wir schauen uns allerdings eine andere seiner Immobilien an, die vor einigen Jahren in die Schlagzeilen geriet …
Thomas Flohr: Villa in Kalifornien, USA
2016 kaufte sich Flohr diese Villa in Los Angeles – auf ungewöhnliche Weise: Der nigerianische Geschäftsmann Kolawole Aluko übertrug die Immobilie an ein von Flohr kontrolliertes Unternehmen, um damit die Kosten für VistaJet-Privatflüge in Höhe von rund 20 Millionen Euro zu begleichen. Laut dem Wirtschaftsnachrichtendienst „Bloomberg“ wurde Aluko aber auch beschuldigt, die nigerianische Regierung gemeinsam mit anderen um rund 1,6 Milliarden Euro betrogen zu haben.
Flohr war in diesen Skandal zwar nicht verwickelt, die US-Regierung beantragte aber die Beschlagnahmung des Hauses mit der Begründung, Flohr hätte aufgrund der damaligen Berichterstattung in den Medien von den Anschuldigungen gegen Aluko wissen müssen. Flohr bestritt dies jedoch.
Thomas Flohr: Villa in Kalifornien, USA
Flohr legte den Streit um die Villa im Jahr 2022 bei, indem er 14,8 Millionen an die US-Behörden zahlte, um sein 1.390 Quadratmeter großes Haus behalten zu können.
Auf diesem Bild ist ein galerieartiger Flur zu sehen, der die wichtigsten Wohnbereiche wie ein großes Wohnzimmer, Esszimmer, eine Bibliothek und ein Heimkino verbindet. Alle Räume sind mit Steinwänden und Walnussböden ausgestattet.
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Thomas Flohr: Villa in Kalifornien, USA
Fast jeder Raum der modernen Villa bietet eine Aussicht auf Los Angeles. Dafür sorgen die vielen Glaswände.
Neben zwei Küchen, sechs Schlafzimmern, zehn Bädern sowie einem Wellness-Center und Dampfbad gibt es eine 465 Quadratmeter große Dachterrasse – natürlich auch mit Blick auf die Stadt.
Thomas Flohr: Villa in Kalifornien, USA
Lieblingsort im Außenbereich dürfte diese Terrasse mit Infinity-Pool sein. Trotz all dieses Luxus bot Flohr sein L.A.-Anwesen 2022 für rund 58,8 Millionen Euro zum Verkauf und der Immobilienmakler produzierte damals ein YouTube-Video, um die Megavilla von ihrer besten Seite zu zeigen.
Es dauerte allerdings noch ein paar Jahre, bis der Schweizer Geschäftsmann im Mai 2024 für den stark reduzierten Preis von 20,8 Millionen Euro einen Käufer fand.
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Vijay Mallya
Der indische Geschäftsmann Vijay Mallya, der wegen seines ausschweifenden Lebensstils den Beinamen „King of Good Times“ erhielt, machte sein Geld vor allem mit dem Spirituosenkonzern seines Vaters. 2007 kaufte sich der Industrielle damit einen eigenen Formel-1-Rennstall. 2011 wurde sein Vermögen auf 1,4 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dann geriet Mallyas Imperium allerdings ins Wanken, als eines seiner Unternehmen zusammenbrach und es zur Strafverfolgung durch die indischen Behörden kam.
Doch werfen wir zunächst einen Blick auf das ungewöhnliche Haus des Moguls …
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Vijay Mallya: „Himmelsvilla“ in Bengaluru, Indien
Ein surrealer Anblick: Im indischen Bengaluru thront eine Villa mit Garten auf einem 122 Meter hohen Wolkenkratzer. Dieser exklusive Wohnkomplex mit dem Namen Kingfisher Towers liegt im Geschäftsviertel UB City der Stadt auf einem 1,8 Hektar großen Grundstück, auf dem einst Mallyas Elternhaus stand. Auftraggeber für das Hochhaus war der Tycoon selbst, zusammen mit dem indischen Immobilienentwickler Prestige Group.
Das 34-stöckige Gebäude bietet 81 Wohneinheiten in drei Wohnblöcken. Und eine „Himmelsvilla“, die nicht zu übersehen ist …
Vijay Mallya: „Himmelsvilla“ in Bengaluru, Indien
Mallyas Luxus-Penthouse in Gestalt einer zweistöckigen Villa ist rund 3.700 Quadratmeter groß. Dazu gibt es einen Hubschrauberlandeplatz, zahlreiche Terrassen, einen Infinity-Pool – und einen 360-Grad-Blick auf die Stadt.
Die Drohnenaufnahmen des Reisefilmers Srihari Karanth zeigen all das eindrücklich.
Vijay Mallya: „Himmelsvilla“ in Bengaluru, Indien
Umgerechnet etwa 18,8 Millionen Euro soll Mallya für sein himmelhohes Anwesen – angeblich dem Weißen Haus in Washington nachempfunden – hingeblättert haben. So jedenfalls will es der US-Immobilienmakler Coldwell Banker wissen.
Vor dem Hintergrund der hohen Verschuldung einiger von Mallyas Unternehmen ist das schon ein anständiges Sümmchen. Dafür bietet die Residenz aber – auch dank zweier Privataufzüge – absolute Abgeschiedenheit von den anderen Hochhausbewohnern.
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Vijay Mallya: „Himmelsvilla“ in Bengaluru, Indien
Als 2012 Mallyas Fluggesellschaft Kingfisher Airlines pleite ging, stand das Unternehmen laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ bei den indischen Banken mit mehr als einer Milliarde US-Dollar in der Kreide. Heute wären das umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro.
Unter dem zunehmenden Druck der Kreditgeber zog Mallya 2016 nach Großbritannien. Derzeit lebt der in Indien wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagte Lebemann in London und versucht, seine Auslieferung zu verhindern.
Laut der BBC wurde Mallya im Juli 2022 in Indien wegen Missachtung des Gerichts zu vier Monaten Haft verurteilt. Der Magnat hatte sich geweigert, sein Vermögen offenzulegen. Aktuell ist es also sehr unwahrscheinlich, dass er in naher Zukunft in seine „Himmelsvilla“ einziehen kann.
Bernie Ecclestone und Familie
Bernie Ecclestone gilt als der „Vater“ des Riesengeschäfts, das die Formel 1 heute ist. Der Sohn eines Fischkutter-Kapitäns professionalisierte den Rennsport und verdiente seine Milliarden mit der Vermarktung der F1-Rennen über seine Firma Formula One Group, deren Geschäftsführer er bis 2017 war. Derzeit wird sein Vermögen auf rund 2,1 Milliarden Euro beziffert.
Seine Töchter Tamara und Petra (hier mit Ecclestone) profitieren vom Reichtum des Vaters. So hat die jüngere, Petra, eine der berühmtesten Villen Hollywoods gekauft …
Petra Ecclestone: „Candyland“ in Kalifornien, USA
Dieses Monsteranwesen ist als „Spelling Manor“ oder „Candyland“ bekannt, nach den Erbauern Aaron und Candy Spelling. Der 2006 verstorbene Spelling gehörte zu den bekanntesten US-Fernsehproduzenten. Seine Tochter Tori Spelling wurde als Schauspielerin in der vom Vater produzierten Serie „Beverly Hills, 90210“ bekannt. In den späten 1980er-Jahren hatte sich Spelling ein Grundstück mit einem Haus gekauft, das er abreißen ließ, um stattdessen diese riesige Villa zu bauen.
Petra Ecclestone erwarb „Candyland“ 2011 für 85 Millionen US-Dollar, was nach heutigem Geldwert umgerechnet rund 112 Millionen Euro entspricht. Danach waren 500 Handwerker damit beschäftigt, das Anwesen nach ihren Vorstellungen zu renovieren.
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Petra Ecclestone: „Candyland“ in Kalifornien, USA
Im Foyer mit einer neun Meter hohen Decke dominieren ein riesiger moderner Kronleuchter sowie eine Doppeltreppe. Insgesamt bietet das Anwesen 123 (!) Räume. Dazu gehören nicht nur 14 Schlafzimmern und 27 Bäder, sondern auch ein Schönheitssalon, ein Friseursalon, eine Bowlingbahn, ein Fitnessstudio, Bräunungsstudios, ein Nachtclub, ein Heimkino und Aaron Spellings Original-Filmschnittraum.
Sam Palmer, der Ehemann der Eccleston-Tochter, verglich das Ganze in einem Zeitungsinterview mit einem Themenpark: „Es erinnert mich immer an Disneyland.“
Petra Ecclestone: „Candyland“ in Kalifornien, USA
In diesem Haus ist alles überdimensioniert. So bietet das Haupt-Schlafzimmer eine Fläche von 697 Quadratmetern und damit mehr Platz als ein durchschnittliches Haus in Amerika.
Vielleicht war die Monster-Immobilie, die größer als das Weiße Haus und das Taj Mahal ist, irgendwann auch ihrer Besitzerin zu viel, denn Ecclestone verkaufte das Anwesen 2019 für 111 Millionen Euro an einen saudi-arabischen Käufer.
Petra Ecclestone: „Candyland“ in Kalifornien, USA
Auf dem fast zwei Hektar großen Gelände ist natürlich auch Platz für einen Pool (aus 170.000 Glasfliesen), einen Tennisplatz, einen Seerosenteich, mehrere Essbereiche im Freien und Parkplätze für 100 Autos.
Nach dem Verkauf im Jahr 2019 kam „Candyland“ im Februar 2022 erneut auf den Markt – für den horrend hohen Preis von knapp 153 Millionen Euro, der im November 2024 auf rund 128 Millionen Euro gesenkt wurde.
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Ron Burkle
Der Amerikaner Ron Burkle, Sohn eines Gemüsehändlers, machte sein Vermögen mit dem Kauf und Verkauf großer US-Supermarktketten wie Ralphs und Jurgensen's. Im Jahr 2024 wurde es auf 2,4 Milliarden Euro geschätzt. Obwohl er bevorzugt in Unternehmen aus der Lebensmittelbranche investiert, hat er laut Medienberichten auch Geld in Airbnb, Uber und das Eishockeyteam Pittsburgh Penguins gesteckt – genau wie in Häuser, die einst Berühmtheiten gehörten …
Ron Burkle: UFO-Haus in Kalifornien, USA
Dieses außergewöhnliche Haus wurde 1973 von dem berühmten US-Architekten John Lautner für den amerikanischen Entertainer Bob Hope in Palm Springs gebaut. Hope starb 2003, das Anwesen kam aber erst 2013 auf den Markt – für damals 50 Millionen US-Dollar oder heute inflationsbereinigt und umgerechnet etwa 63,5 Millionen Euro.
Drei Jahre lang tat sich nichts, außer dass der Preis immer wieder gesenkt wurde. Burkle erwarb das 2.140 Quadratmeter große UFO-Haus schließlich für „nur“ 12 Millionen Euro, was aber laut TopTenRealEstateDeals.com dennoch ein neuer Rekord für Palm Springs war.
Ron Burkle: UFO-Haus in Kalifornien, USA
Rekordverdächtig ist auch die wellenförmige Dachstruktur des Gebäudes, die durch große geschwungene Öffnungen den Blick auf den Himmel und die umliegende Landschaft freigibt.
Im Inneren haben sechs Schlafzimmer, 13 Bäder und ein Schwimmbad Platz. Auf der Außenanlage gibt es einen weiteren Pool, einen Teich, ein Putting Green, einen Tennisplatz und einen Spa-Bereich.
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Ron Burkle: Neverland Ranch in Kalifornien, USA
Im Jahr 2020 legte sich Burkle auch die sagenumwobene Neverland Ranch von Michael Jackson im kalifornischen Los Olivos zu.
Der 2009 verstorbene Sänger hatte das Anwesen 1987 gekauft. 2015 kam es dann für zunächst rund 92,7 Millionen Euro auf den Markt. Laut dem „Wall Street Journal“ sicherte sich Burkle, ein Freund der Jackson-Familie, die Ranch aber schließlich für 20,3 Millionen Euro.
Ron Burkle: Neverland Ranch in Kalifornien, USA
Jackson hatte sich auf dem Gelände seiner Neverland Ranch einen Zoo und einen Rummelplatz bauen lassen. Das Anwesen, das heute als Sycamore Valley Ranch bekannt ist, wurde inzwischen aber erheblich umgestaltet.
Das größte der sechs Schlafzimmer im Haupthaus erstreckt sich über zwei Stockwerke. Daneben gibt es Wohn- und Esszimmer, eine chefkochtaugliche Küche und einen versteckten Panikraum. TopTenRealEstateDeals.com vermeldet im Außenbereich zudem zwei Gästehäuser, Anlagen für Tiere und einen 1,6 Hektar großen See.
2011 kaufte sich Burkle für 4,5 Millionen US-Dollar (heute: 5,9 Millionen Euro) auch eines der berühmten Häuser des Architekten Frank Lloyd Wright: Das Ennis House in Los Angeles basiert auf den Tempeln der Maya und gilt als Beispiel für den sogenannten Maya-Revival-Stil. 2019 veräußerte der Milliardär diese Villa für gewinnbringende 16,7 Millionen Euro.
Larry Ellison
Larry Ellison, auch ein Studienabbrecher, ist in der Regel irgendwo auf der Liste der fünf reichsten Menschen der Welt zu finden. Er startete seine Karriere als Datenbankbauer für die CIA. Sein Vermögen von fast 219 Milliarden Euro beruht allerdings auf dem Software-Riesen Oracle, den er mitbegründet und vor seinem Rücktritt 2014 37 Jahre lang als CEO geleitet hatte.
2012 kaufte er sich den Großteil der hawaiianischen Insel Lanai, auf der er seit 2020 lebt. Sein gesamtes Immobilienportfolio hat einen Wert von etwa 927 Millionen Euro. Schauen wir uns das einmal näher an …
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Larry Ellison: Palm-Beach-Anwesen in Florida, USA
Diese Villa im toskanischen Stil ist Teil eines superexklusiven geschlossenen Wohnkomplexes in der Stadt Palm Beach. Ellison legte sie sich 2021 zu, um sie – so hieß es – für einen Neubau abzureißen. Laut TopTenRealEstateDeals.com bot der Tech-Milliardär das Anwesen mit seinem 2,6-Hektar-Gelände aber bereits ein Jahr später für rund 134 Millionen Euro wieder zum Verkauf. Möglicherweise weil er im selben Jahr in dem nahe gelegenen Ort Manalapan ein anderes Haus für rund 160 Millionen Euro erworben hatte.
Larry Ellison: Palm-Beach-Anwesen in Florida, USA
Die Palm-Beach-Villa blieb bis 2023 auf dem Markt und verschwand dann von der Immobilienhändler-Website. Zu Ellisons überhöhtem Preis fand sie offensichtlich keine Käufer.
Das 1991 erbaute Herrenhaus hat eine Fläche von 1.440 Quadratmetern – genug Platz für sieben Schlafzimmer, ein holzgetäfeltes Wohnzimmer, ein Esszimmer mit einer Kassettendecke, ein Heimkino und eine große Küche im Landhausstil.
Larry Ellison: Palm-Beach-Anwesen in Florida, USA
Auf dem Gelände des Anwesens findet sich zudem ein Pool mit einer Cabana, ein Tennisplatz, ein Gästehaus und mindestens ein Wachhaus am Eingang. In dem großen, von Palmen gesäumten Garten ist genügend Platz für einen kleinen See und etwaig landende Hubschrauber. Und hatten wir den gut 171 Meter langen Privatstrand schon erwähnt?
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Larry Ellison: Palm-Beach-Anwesen in Florida, USA
Es ist unwahrscheinlich, dass Ellison jemals in dieser Florida-Villa wohnen wird. Abgesehen davon, dass er die meiste Zeit auf Hawaii verbringt, besitzt er so viele Häuser, dass es schwierig wäre, in allen Zeit zu verbringen.
Zu seiner weiteren Immobilien-Sammlung gehören u. a. ein Anwesen im US-Bundesstaat Rhode Island, das einst von der wohlhabenden Astor-Familie bewohnt wurde, eine Lodge am Lake Tahoe in der Sierra Nevada und ein Haus im japanischen Stil im kalifornischen Woodside.
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