Was diese Luxusgerichte kosten, werden Sie kaum glauben
Kulinarische Dekadenz
LUXE-Milchshake, Serendipity 3, New York, USA
Anlässlich des nationalen Vanille-Milchshake-Tags im Juni 2018 stellte das Serendipity 3 in Manhattan seinen Luxus-Milchshake vor. Gewöhnlich liest sich die Zutatenliste keineswegs: So enthält der extravagante Drink, der in Zusammenarbeit mit Swarovski und Crystal Ninja entstand, beste Jersey-Milch, Vanilleeis aus Tahiti, Vanilleschoten aus Madagaskar, Clotted Cream aus Devonshire, hausgemachte Karamellsauce und natürlich ein paar Blättchen Gold. Das Getränk wird in einem mit Kristallen besetzten Milchshake-Glas serviert und kostet umgerechnet etwa 100 Euro.
Barclay Prime Cheesesteak, Barclay Prime, Philadelphia, USA
In Philadelphia ist das Cheesesteak, ein Sandwich mit Steakfleisch und Käse, Kult. Im gehobenen Steakhouse Barclay Prime aber steht ein Cheesesteak für umgerechnet rund 120 Euro auf der Speisekarte, das ganz besondere Zutaten enthält. So ist das Sesambrot mit sehr teurem Wagyu-Rindfleisch der Klasse A5 sowie italienischem Truffelkäse Caciotta al Tartufo, Trüffelbutter, gehobeltem Trüffel und Foie gras belegt. Dazu wird eine halbe Flasche Champagner gereicht.
Sponsored Content
Kobe-Sirloin-Steak der Klasse A5, Hot Stone, London, England
Das Londoner Restaurant Hot Stone ist für den japanischen Brauch Omakase bekannt, bei dem feinste saisonale Zutaten im Mittelpunkt stehen. Zu den teuersten Angeboten gehört ein Stück Kobe-Sirloin-Steak der Klasse A5, das mit umgerechnet rund 145 Euro für 100 Gramm zu Buche schlägt. Weitere teure Spezialitäten beinhalten schwarzen Kabeljau, der für 48 Stunden mariniert wurde (50 Euro), japanisches Wagyu-Sirlion-Steak der Klasse A5 (82 Euro) und Maki-Rollen aus Fatty-Thunfisch, Trüffel und Kaviar (50 Euro).
Kobe-Ribeye-Steak vom Robata-Grill, Sushisamba, London, England
Crème de la Crème Pommes Frites, Serendipity 3, New York, USA
Das New Yorker Restaurant Serendipity 3 ist dafür bekannt, sündhaft teure Gerichte zu kreieren. Doch im Juli 2021 erreichte das Restaurant mit den „Crème de la Crème Pommes Frites“ für umgerechnet rund 200 Euro pro Portion eine ganz neue Dimension. Die Pommes werden in Dom Pérignon gebadet, bevor sie dreifach in Gänseschmalz frittiert werden. Anschließend bekommen sie eine Sauce aus Trüffelbutter und Jersey-Sahne und werden mit getrüffeltem Schweizer Raclette-Käse garniert. Zum Abschluss kommen ein paar Trüffelhobel, Pecorino-Tartufello-Käse aus Crete Senesi und 23-karätiger Goldstaub hinzu.
Sponsored Content
Quintessential Grilled Cheese, Serendipity 3, New York, USA
Irgendwie hat es das Serendipity 3 sogar geschafft, Käse-Toast in ein Luxusgericht zu verwandeln. Der „Quintessential Grilled Cheese“ enthält seltenen Caciocavallo-Podolico-Käse und Trüffelbutter zwischen zwei Scheiben französischem Pullman-Champagner-Brot, das in (Sie haben es erraten) Dom-Pérignon-Champagner getaucht wurde und mit essbaren Goldflocken bestäubt ist. Der Preis für das Sandwich liegt bei rekordverdächtigen 214 Euro.
Pizza mit weißem Trüffel, The Wellesley, London, England
Alba in Norditalien ist die Heimat der begehrtesten und teuersten weißen Trüffel der Welt. Für den Belag einer Sauerteigpizza mit Burrata im Londoner Hotel The Wellesley wird die Delikatesse eigens in luftdicht verschlossenen Beuteln aus Trockenreis importiert (damit sie nicht austrocknet). Der Preis der Luxuspizza: rund 235 Euro pro Stück. Die von Chefkoch Sebastiano Cioffi kreierte Pizza wurde 2016 als Teil eines „König der Trüffel“-Menüs kreiert, ist inzwischen allerdings nicht mehr erhältlich.
Raupensuppe mit Wildente, Royal China Club, London, England (im Bild: eine Auswahl an Speisen des Restaurants)
Es klingt vielleicht nicht besonders appetitlich, aber wir können Ihnen versichern, dass für die Zubereitung der Raupensuppe des Londoner Royal China Club keine einzige Raupe getötet wurde. Tatsächlich verdankt sie ihren Namen dem chinesischen Raupenpilz, dem besondere Heilkräfte nachgesagt werden und der deshalb bis zu 90 Euro pro Gramm kostet. Für die Suppe, die rund 570 Euro kostet, wird der seltene Pilz etwa acht Stunden lang gekocht – satt davon werden vier Personen.
Sponsored Content
Nachmittagstee, The Rubens at the Palace, London, England
Obwohl es sich genau genommen nicht um ein einzelnes Gericht handelt, konnten wir nicht widerstehen, Londons ausgefallensten Nachmittagstee auf unserer Liste zu erwähnen. Der „Golden Tips Tea“ (für zwei Personen) im The Rubens kostet rund 595 Euro und beinhaltet eine Flasche Lanson-Champagner sowie königlich anmutendes Gebäck, Scones und Sandwiches. Doch der eigentliche Star des Menüs ist der Tee selbst: Der Ceylon Golden Tips wird mit einer Goldwaage abgewogen, bevor er in einer silbernen Teekanne mit Mineralwasser aufgegossen und von den Kellnern mit weißen Handschuhen serviert wird. Abgerundet wird das Erlebnis durch den unschlagbaren Blick auf den Buckingham-Palast.
777 Burger, Le Burger Brasserie, Las Vegas, USA
Der Name dieses Burgers ist auch sein Preis: 777 Euro kostet die Delikatesse, was sie zu einem der teuersten Burger der Welt macht. Das Luxusgericht, das in der Le Burger Brasserie im Hotel Paris Las Vegas serviert wird, besteht aus Kobe-Rindfleisch und Hummer aus Maine, ist mit karamellisierten Zwiebeln, französischem Brie und 100 Jahre altem Balsamico-Essig belegt, wobei die Gäste zwischen drei Brötchensorten wählen können. Dazu wird eine Flasche Rosé-Champagner gereicht. Der britische Starkoch Gordon Ramsay soll ein Fan des Burgers sein.
Bagel, Westin New York at Times Square, New York, USA
Im Oktober 2017 setzte das Westin am New Yorker Times Square für eine begrenzte Zeit einen 1.000-Euro-Bagel auf die Karte. Natürlich handelte es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Bagel. Er wurde in einer örtlichen Bäckerei hergestellt, mit weißem Trüffel-Frischkäse und Goji-Beeren-Riesling-Gelee bestrichen sowie mit einer Portion Goldflocken bestäubt. Der Erlös kam der New Yorker Suppenküche Holy Apostles zugute.
Sponsored Content
„Goldener Phönix“-Cupcake, Bloomsbury Cafe, Dubai, VAE
Im Juli 2012 sorgte das Bloomsbury Cafe in Dubai für Aufsehen, als es einen 1.000-Euro-Cupcake auf die Karte setzte. Das Gebäck besteht aus einer ganzen Reihe extrem teurer Zutaten, darunter italienischer Kakao, erstklassige ugandische Vanilleschoten und essbares Blattgold von 23 Karat. Serviert wird die dekadente Kreation auf einem Tortenständer aus 24-karätigem Gold.
Golden Opulence Sundae, Serendipity 3, New York, USA
Opulenz ist die Spezialität des Hauses im Serendipity 3, wo man Pommes frites für 200 Euro und Milchshakes für 100 Euro bestellen kann. Zu den wahnsinnig teuren Angeboten des Restaurants gehört auch der „Golden Opulence Sundae“, ein Eisbecher für umgerechnet rund 1.000 Euro, der bei seiner Einführung 2004 den Weltrekord für den teuersten Eisbecher brach. Das Meisterwerk aus tahitianischem Vanilleeis, Mandeln, Kaviar und einer Zuckerverzierung nach Maß, deren Herstellung acht Stunden dauert, muss zwei Tage im Voraus bestellt werden.
„Zillion Dollar“-Hummer-Frittata, Norma's Restaurant, New York, USA
Obwohl sie nicht wirklich eine „Zillion“ Dollar kostet, ist diese extravagante Frittata mit einem Preis von 1.000 Euro immer noch ein teurer Spaß. Das teuerste Omelett der Welt, das im Restaurant Norma's im Le Parker Meridien Hotel in New York angeboten wird, enthält 450 Gramm Hummer und 280 Gramm Sevruga-Kaviar. Damit die Gäste nicht hungrig nach Hause gehen, wird es auf einem Bett aus Yukon-Gold-Kartoffeln serviert.
Sponsored Content
„Golden Tomahawk“-Steak, Nusr-et, London, England
Als der Social-Media-Star Salt Bae im September 2021 die Londoner Filiale seines Steakhauses Nusr-et eröffnete, sorgte das Restaurant für jede Menge Aufsehen. Das teuerste Gericht auf der Speisekarte? Ein mit 24-karätigem Blattgold umwickeltes Riesen-Tomahawk-Steak, für das man ganze 1.720 Euro hinblättern muss. Gäste, die hoffen, von Salt Bae persönlich bedient zu werden, werden jedoch enttäuscht. Der Starkoch arbeitet an der Eröffnung eines neuen Restaurants in Saudi-Arabien.
Pizza mit Goldbelag, Industry Kitchen, New York, USA
Die letzte Pizza, die Sie gegessen haben, hatte bestimmt kein 24-karätiges Gold. Oder Foie gras, Trüffel oder Kaviar, wenn wir schon dabei sind. Doch all diese Luxuszutaten finden sich auf der „24k Pizza“, zusammen mit importiertem weißem Stilton-Käse, einem in Tintenfischtinte getränkten Boden und einer Prise Blütenblätter. Die dekadente Variante des italienischen Klassikers wird in der New Yorker Industry Kitchen für satte 2.000 Euro serviert.
Fleur-Burger, Fleur by Hubert Keller, Las Vegas, USA
Vorbei sind die Zeiten, in denen Burger ausschließlich in Fast-Food-Läden gegessen wurden. Angesichts der boomenden Nachfrage nach Gourmet-Burgern sind einige Küchenchefs einen Schritt weiter gegangen – wie der Starkoch Hubert Keller. Für sein Restaurant Fleur in Las Vegas hat er einen Deluxe-Burger kreiert, der bis vor kurzem der teuerste der Welt war. Für umgerechnet rund 5.000 Euro bekommen Gäste Wagyu-Rindfleisch und Gänseleber, übergossen mit schwarzer Trüffelsoße, zwischen einem Brioche-Brötchen mit Trüffelgeschmack. Ein weiterer Grund für den hohen Preis ist der Bordeaux-Wein Chateau Petrus von 1995, der dazu gereicht wird.
Sponsored Content
„Golden Boy“-Burger, De Daltons, Voorthuizen, Niederlande
Den Weltrekord für den teuersten Burger hält der „Golden Boy“, der vom niederländischen Chefkoch Robert Jan de Veen kreiert und im Juli 2021 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Der Gourmet-Burger kostet stolze 5.000 Euro und besteht aus einem Stück Wagyu-Rindfleisch, das mit Beluga-Kaviar, Königskrabben, spanischem Iberico-Schinken und weißem Trüffel belegt, mit feiner BBQ-Sauce bestrichen und von einem Champagner-Brötchen abgerundet wird. Der Burger steht im De Daltons im niederländischen Voorthuizen auf der Karte, wobei der Erlös aus dem Verkauf an eine örtliche Lebensmitteltafel geht.
Surf and Turf Pie, Lord Dudley Hotel, Paddington, Australien
Das australische Lord Dudley Hotel beweist, dass kein Gericht zu gewöhnlich ist, um daraus eine Luxusvariante zu entwickeln. Der dekadente „Surf and Turf Pie“ für umgerechnet rund 8.150 Euro besteht aus zwei Sorten preisgekrönten Rindfleischs, zwei ganzen Hummern und schwarzen Wintertrüffeln. Garniert ist die Pastete mit (was sonst?) 23 Karat Gold und wird vor dem Servieren in Champagner getaucht. Die Entwicklung des Gourmet-Pies dauerte drei Wochen.
Fortress Stilt Fisherman Indulgence, Fortress Resort and Spa, Galle, Sri Lanka
Auf den ersten Blick wirkt dieses kunstvoll gefertigte Dessert eher wie eine Skulptur, aber wir können versprechen, dass es essbar ist. Der Nachtisch „Fortress Stilt Fisherman Indulgence“, der im Fortress Resort and Spa in Galle, Sri Lanka, serviert wird, besteht aus einem handgefertigten Schokoladenfischer, der auf einer italienischen Cassata mit Bailey's-Likör sitzt. Ein Granatapfel- und Mangokompott ergänzt das Gericht, das mit handgefertigtem Glasbesteck gegessen wird und mit 14.500 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist.
Sponsored Content
„Grand Velas“-Taco, Grand Velas Los Cabos, Los Cabos, Mexiko
Tacos werden in der Regel in ein paar Bissen gegessen, doch sollten Sie sich bei diesem hier Zeit lassen. Der teuerste Taco der Welt – und eines der teuersten Restaurantgerichte – kostet umgerechnet stolze 25.000 Euro und wird im mexikanischen Grand Velas Los Cabos Resort serviert. Die mit Blattgold durchsetzte Tortilla-Schale ist mit Kobe-Rindfleisch, Almas-Beluga-Kaviar und schwarzen Trüffel-Brie gefüllt und wird von einer Salsa aus getrockneten Morita-Chilischoten, erstklassigem Añejo-Tequila und Zibetkaffeebohnen begleitet.
Lesen Sie jetzt: Die teuersten Nahrungsmittel der Welt im Ranking