Ob „Top Gun“ oder „Beverly Hills Cop“: Die 1980er-Jahre haben so manch unvergesslichen Film hervorgebracht. Aber für welche Kinostars des Jahrzehnts läuft es auch 40 Jahre später noch rund?
Hier erfahren Sie, wie viel Geld die größten 80er-Jahre-Stars heute auf dem Konto haben – vom kleinsten bis zum größten Vermögen …
Adaptiert von Ute Eberle und Barbara Geier
Kim Basinger hatte 1983 als „James Bond“-Girl Domino in „Sag niemals nie“ ihren Durchbruch auf der Leinwand. 1989 spielte sie in ihrem bisher erfolgreichsten Film mit, Tim Burtons „Batman“.
Doch trotz ihres Erfolgs plagten Basinger immer wieder finanzielle Probleme. Nachdem sie im US-Bundesstaat Georgia eine komplette Kleinstadt gekauft hatte und aus dem 1993 erschienenen Film „Boxing Helena“ ausgestiegen war, meldete sie im selben Jahr Privatinsolvenz an.
Danach füllte sich Basingers Kasse aber wieder – einerseits durch die Arbeit als Model und andererseits mit Filmrollen in wie „L.A. Confidential“ (1997), für den sie einen Oscar bekam. Heute beträgt ihr Vermögen geschätzt 20 Millionen US-Dollar (17,2 Millionen Euro).
Kathleen Turner war die Femme fatale des 80er-Jahre-Kinos. Ihre wohl bekanntesten Hauptrollen auf der Leinwand waren in „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (1984) und „Peggy Sue hat geheiratet“ (1986).
Turner arbeitete auch als Synchronsprecherin und lieh Jessica Rabbit im Animationsfilm „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) ihre rauchige Stimme. In den 90er-Jahren zog eine schwere rheumatoide Arthritis ihre Karriere in Mitleidenschaft. Heute engagiert sich die Schauspielerin für wohltätige Zwecke und übernimmt kleinere Rollen. Ihr Vermögen wird auf 20 Millionen US-Dollar (17,2 Millionen Euro) geschätzt.
Bevor sie auf der Leinwand groß herauskam, war Glenn Close eine gefeierte Theaterschauspielerin, die 1984 ihren ersten Tony Award für das Stück „The Real Thing“ gewann.
In den 80er- und 90er-Jahren war sie fester Bestandteil der Londoner und New Yorker Bühnenszene, fand aber noch die Zeit, um in einigen sehr erfolgreichen Filmen mitzuspielen. Dazu gehörte der Klassiker „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1987), der Close als die Kaninchen-kochende Alex Forrest berühmt machte. Später war sie in „101 Dalmatiner“ (1996) und „Albert Nobbs“ (2011) zu sehen, ein Historiendrama, für das Close am Drehbuch mitschrieb. Auch mit der TV-Serie „Damages“ war sie erfolgreich.
Die 1947 geborene Amerikanerin gilt als eine der wandlungsfähigsten Schauspielerinnen ihrer Generation, was ihr zu einem Vermögen von geschätzt 50 Millionen US-Dollar (43 Millionen Euro) verholfen hat.
Seine unverwechselbare Art hat Christopher Walken weltberühmt gemacht. Zwar wird der Amerikaner gerne von Promi-Imitatoren verulkt, doch ist er ein ernstzunehmender Schauspieler, bekannt für dunkle Filme wie „Die Hunde des Krieges“ (1980) und „Dead Zone“ (1983).
Seine erfolgreiche Leinwandkarriere dauert inzwischen seit Jahrzehnten an. Zuletzt hatte er Rollen in dem Blockbuster „Dune: Part Two“ (2024) und der gefeierten Apple TV-Serie „Severance“. Das Geheimnis seines Erfolgs? Walken zufolge liegt es darin, dass er keine Kinder hat, was bedeutet, dass er sein auf 50 Millionen US-Dollar (43 Millionen Euro) geschätztes Vermögen ganz für sich selbst ausgeben kann.
Der Name Sigourney Weaver ist synonym für die „Alien“-Filmreihe, in der die Amerikanerin von 1979 bis 1997 als Ellen Ripley die Hauptrolle spielte. In den 80er-Jahren war sie eine überaus gefragte Hauptdarstellerin und hatte Vorbildfunktion als Protagonistin in Science-Fiction-Filmen. In „Ghostbusters“ (1984), „Gorillas im Nebel“ (1988) und zuletzt in zwei „Avatar“- Blockbustern (2009 und 2022) spielte sie weitere lukrative Hauptrollen.
Weavers Vermögen wird heute auf 60 Millionen US-Dollar (51,6 Millionen Euro) geschätzt.
Ob die Sitcom „Familienbande“ oder Filme wie „Teen Wolf“ (1985) und natürlich die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie ab 1985 – Michael J. Fox wurde mit gleich mehreren Hits zum 80er-Jahre-Star.
Später war er Hauptdarsteller in der Serie „Chaos City“ und in einigen Episoden von „Scrubs“ und „Designated Survivor“ zu sehen. Im Alter von 29 Jahren wurde bei Fox eine Parkinson-Erkrankung diagnostiziert, was ihn nicht daran hindert, so viel wie möglich weiterzuarbeiten. Sein Vermögen beläuft sich inzwischen auf geschätzt 65 Millionen US-Dollar (56 Millionen Euro).
Meg Ryan spielte in den frühen 80er-Jahren ein paar kleinere Rollen in Film und Fernsehen, bevor sie 1989 mit „Harry und Sally“ ihren großen Durchbruch hatte. Ihr nettes-Mädchen-von-nebenan-Charme machte sie prompt zu einem Publikumsliebling und einer beliebten Hauptdarstellerin für Romantikkomödien wie „Schlaflos in Seattle“ (1993) und „e-m@il für Dich“ (1998).
Später konzentrierte sich Ryan auf Indie-Projekte, wie den Film „Ithaca“ (2015), bei dem sie auch Regie führte. Zuletzt war sie 2023 mit ihrer Rolle in „What Happens Later“ wieder in einer romantischen Komödie zu sehen. Ihr geschätztes Vermögen beträgt 85 Millionen US-Dollar (73 Millionen Euro).
Drew Barrymore entstammt der berühmten Barrymore-Schauspielerfamilie und wurde 1982 mit „E.T. – Der Außerirdische“ zum Kinderstar. Der Film wurde zum finanziell erfolgreichsten des Jahrzehnts und die erst siebenjährige Barrymore wurde zur jüngsten Gastmoderatorin der US-Show „Saturday Night Live“.
Wie viele Kinderstars kämpfte Barrymore als Teenager mit psychischen Problemen, mauserte sich aber später zu einer von Hollywoods gefragtesten Darstellerinnen mit Rollen in Film-Hits wie „Ungeküsst“ (1999) und „50 erste Dates“ (2004).
2021 gab sie bekannt, dass sie eine Auszeit von der Schauspielerei nehmen werde. Aktuell feiert sie mit ihrer eigenen Talkshow „The Drew Barrymore Show“ Erfolge. Insgesamt hat sie im Lauf ihrer jahrzehntelangen Karriere geschätzt 85 Millionen US-Dollar (73 Millionen Euro) verdient.
Rob Lowe gehörte zum sogenannten „Brat Pack“ – eine Gruppe von jungen Schauspielerinnen und Schauspielern, die in den 80er-Jahren auf sich aufmerksam machten. Der Herzensbrecher wurde mit Rollen in Filmen wie „Class“ (1983) und „St. Elmo's Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ (1985) zu einem umschwärmten Teenie-Idol des Jahrzehnts.
Die Presse berichtete damals ausführlich über seine Eskapaden als Partylöwe. 1990 schwor er dem Alkohol ab, seither hat er angeblich keinen Drink mehr angefasst. In den letzten Jahrzehnten feierte er Erfolge in Fernsehserien mit Rollen in „The West Wing“, der Comedy „Parks and Recreation“ und zuletzt „9-1-1: Lone Star“. Insgesamt hat er sich damit ein Vermögen von geschätzt 100 Millionen US-Dollar (86 Millionen Euro) erspielt.
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Meryl Streep hat sich drei Oscars und sage und schreibe 21 Nominierungen des Filmpreises erspielt. Berühmt wurde sie mit „Kramer gegen Kramer“ (1979) und „Sophies Entscheidung“ (1982), für den sie ihren ersten Oscar bekam.
Danach wurde Streep zu einer der angesehensten Schauspielerinnen ihrer Generation und Rollen in so unterschiedlichen Filmen wie „Der Teufel trägt Prada“ (2006), „Mamma Mia“ (2008) und „Die eiserne Lady“ (2011) zeigen ihre Vielseitigkeit. Der finanzielle Lohn ihrer vielen Erfolge: ein geschätztes Vermögen von 100 Millionen US-Dollar (86 Millionen Euro).
Für Bill Murray begann mit seiner Rolle im Hit „Ghostbusters“ von 1984 ein rasanter Aufstieg. Der Film war der umsatzstärkste des Jahres und machte Murray berühmt, der zuvor bereits in der Sketch-Show „Saturday Night Live“ auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Der für seine trockene Art bekannte Schauspieler und Komiker hat eine jahrzehntelange Karriere mit Erfolgsfilmen wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993), „Lost in Translation“ (2003) und „Grand Budapest Hotel“ (2014). Heute hat der Star ein Vermögen von geschätzt 180 Millionen US-Dollar (155 Millionen Euro).
Ende der 80er-Jahre war Eddie Murphy Hollywoods größter Kinostar. Berühmt wurde er unter anderem mit Film-Hits wie „Die Glücksritter“ (1983) und „Beverly Hills Cop“ (1984).
Murphy war nicht nur ein hochkarätiger Schauspieler, sondern auch ein mega-erfolgreicher Stand-up-Komiker. In den 90er- und 2000er-Jahren wandte er sich familienfreundlicheren Unternehmungen zu, vor allem der Synchronrolle des Esels in der „Shrek“-Filmreihe.
2024 war er in einem neuen Teil der „Beverly Hills Cop“-Reihe und zuletzt 2025 in der Komödie „The Pickup“ zu sehen. Murphys Vermögen wird heute auf 200 Millionen US-Dollar (172 Millionen Euro) beziffert.
Als eine der bestbezahlten Schauspielerinnen der 80er- und 90er-Jahre kämpfte Demi Moore in einflussreicher Position dafür, dass Darstellerinnen in Hollywood so viel bezahlt wurde wie den Männern.
In den 80er-Jahren machte sie sich in den „Brat Pack“-Filmen „St. Elmo's Fire – Die Leidenschaft brennt tief“ (1985) und „Nochmal so wie letzte Nacht“ (1986) einen Namen. Ihre wohl bekannteste Rolle hatte die Schauspielerin 1990 an der Seite von Patrick Swayze in „Ghost – Nachricht von Sam“.
Mit der von der Kritik gelobten Hauptrolle in „The Substance“ feierte Moore 2024 ein großes Comeback und erhielt die erste Oscar-Nominierung ihrer Karriere, die der Schauspielerin insgesamt ein Vermögen von 200 Millionen US-Dollar (172 Millionen Euro) eingebracht haben soll.
Michelle Pfeiffer wurde in den 80er-Jahren mit Rollen in „Grease 2“ (1982) und „Scarface“ (1983) berühmt. Auch ihre Darstellung der Catwoman in „Batmans Rückkehr“ aus dem Jahr 1992 ist vielen im Gedächtnis geblieben.
Pfeiffer, die regelmäßig zu einer der schönsten Frauen der Welt erklärt wird, wollte immer mehr als nur das blonde Dummchen spielen und das gelang ihr in Filmen wie „Gefährliche Liebschaften“ (1988) und „Die fabelhaften Baker Boys“ (1989).
Die Schauspielerin ist weiterhin auf der Leinwand zu sehen, wie 2023 in dem Marvel-Blockbuster „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“. Ihr Vermögen wird auf 250 Millionen US-Dollar (215 Millionen Euro) geschätzt.
Bruce Willis mag seine Schauspielkarriere im Theater begonnen haben, aber die 1980er-Jahre machten den Amerikaner zu einer festen Größe auf der Kinoleinwand. Seine berühmteste Rolle ist vermutlich die des John McClane in der Kult-Actionfilmreihe „Stirb langsam“, die er 1988 zum ersten Mal übernahm.
Auf seinem filmischen Lebenslauf steht eine lange Liste weiterer Kult-Filme wie „Pulp Fiction“ (1994), „Armageddon“ (1998) und „The Sixth Sense“ (1999). Willis hat sich inzwischen aus dem Schauspielgeschäft zurückgezogen und 2023 gab seine Familie bekannt, dass bei ihm eine Demenzerkrankung diagnostiziert wurde.
Die jahrzehntelange Karriere des Stars hat ihm ein Vermögen von geschätzt 250 Millionen US-Dollar (215 Millionen Euro) eingebracht.
Viele der reichsten 80er-Jahre-Stars spielten in Filmen, aus denen lukrative Filmreihen wurden. So auch Harrison Ford, den die „Indiana Jones“- und „Star Wars“-Filme berühmt machten.
Zu den weiteren Karrierehöhepunkten des Schauspielers gehören Filme wie „Die Stunde der Patrioten“ (1992) und „Auf der Flucht“ (1993). 2023 war er in „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ erneut in seiner Kultrolle zu sehen – für eine Gage von 25 Millionen US-Dollar (21,5 Millionen Euro). Zuletzt spielte er in der erfolgreichen Streaming-Westernserie „1923“. Insgesamt hat sich der 1942 geborene Ford damit ein Vermögen von geschätzt 300 Millionen US-Dollar (258 Millionen Euro) erspielt.
Michael Douglas wurde in den 1970er-Jahren durch seine preiswürdige Darbietung in der Krimiserie „Die Straßen von San Francisco“ bekannt. Doch viele seiner bekanntesten Rollen hatte der Amerikaner in den 80er-Jahren, in Filmen wie „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (1984), „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1987) und „Wall Street“ (1987). Und das alles, obwohl ein schwerer Skiunfall im Jahr 1980 seine Karriere eine Zeit lang überschattete.
In der Rolle des Superhelden Hank Pym ist Douglas inzwischen auch Teil des erfolgreichen Marvel-Filmuniversums und war in den Ant-Man-Filmen und „Avengers: Endgame“ (2019) zu sehen. Sein Vermögen soll sich heute auf 350 Millionen US-Dollar (301 Millionen Euro) belaufen.
Sylvester Stallone zählt zu den wenigen Schauspielern, die in gleich sechs Jahrzehnten Hauptrollen in Kassenschlagern gespielt haben. Seit er mit den Filmreihen „Rambo“ und „Rocky“ weltweit zum Superstar, hat der in New York geborene Schauspieler keine Leinwandpausen eingelegt.
In jüngerer Zeit war er mit den beliebten „The Expendables“-Filmen (seit 2010) und Rollen in „Guardians of the Galaxy“ (2017 und 2023) erfolgreich. Derzeit läuft zudem seine Krimiserie „Tulsa King“ auf der Streaming-Plattform Paramount+ sehr gut. Kaum verwunderlich, dass Stallones Vermögen inzwischen auf 400 Millionen US-Dollar (344 Millionen Euro) geschätzt wird.
Seine Rolle in „Lethal Weapon“ machte Mel Gibson zu einem der begehrtesten Hauptdarsteller der 80er-Jahre. Der in Australien aufgewachsene Schauspieler hat nicht nur in vielen kommerziell erfolgreichen Streifen mitgespielt, sondern auch als Produzent und Regisseur Geld verdient.
Der von ihm produzierte Film „Braveheart“, bei dem er auch Regie führte und die Hauptrolle spielte, brachte ihm 1995 vier Oscars ein. Ebenfalls ein Erfolg war „Die Passion Christi“. Obwohl Kontroversen über sein Privatleben seine Karriere in den 2000er-Jahren bremsten, hat Gibsons Vermögen – geschätzt 425 Millionen US-Dollar (365 Millionen Euro) – definitiv nicht gelitten.
Seinen Durchbruch hatte Tom Cruise 1983 in „Risky Business – Lockere Geschäfte“, bevor „Top Gun“ (1986) seinen Ruhm international festigte. In den 1990er-Jahren übernahm er die Hauptrolle in der Filmreihe „Mission: Impossible“, was den Amerikaner zum absoluten Superstar und -verdiener machte.
Heute ist der 1962 geborene Cruise so etwas wie der Duracell-Hase unter den Actionhelden, der seine riskanten Stunts noch immer selbst durchführt. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen „Top Gun: Maverick“ (2022), die Fortsetzung des 80er-Klassikers, sowie die beiden letzten Teile der „Mission: Impossible“-Reihe, die 2023 und 2025 Fans in die Kinos lockten.
Nach all diesen lukrativen Schauspieler-Jahren hat Cruise geschätzt 600 Millionen US-Dollar (516 Millionen Euro) auf der Bank.
Die Erfolgsgeschichte von Arnold Schwarzenegger wurde oft erzählt und bleibt weiterhin einmalig – vom in Österreich geborenen Bodybuilder zum Hollywood-Superstar trotz „komischem Akzent“.
Sein enormer Körperbau und seine Präsenz auf der Leinwand bescherten ihm 1982 die Hauptrolle in „Conan der Barbar“ und, was noch lukrativer war, in der „Terminator“-Reihe. Es folgten weitere filmische Erfolge, vom Science-Fiction-Hit „Total Recall“ (1990) bis zum familienfreundlichen „Kindergarten Cop“ (1990).
Später wechselte der heute 78-Jährige in die Politik und war von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kalifornien. All das Abrackern hat sich offensichtlich gelohnt, denn laut der „Forbes“-Reichenliste hat „Arnie“ heute ein Vermögen von 1,2 Milliarden US-Dollar (eine Milliarde Euro).
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