Glamour, Skandale und große Gefühle – die goldene Ära Hollywoods lebt nicht nur in Filmen und Fotos weiter, sondern auch in den Häusern der Stars von damals. Von Marilyn Monroe bis Cary Grant: Die Villen der einstigen Showbiz-Promis erzielen heute Preise in Millionenhöhe und erzählen noch immer vom Glanz längst vergangener Tage.
Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in die Traumfabrik Hollywood: Hier sehen Sie, wo die Stars von früher gelebt haben …
Adaptiert von Alina Halbe
Frank Sinatra steht wie kaum ein anderer für die goldene Ära Hollywoods. Der US-amerikanische Sänger, Schauspieler und Entertainer verkaufte weltweit über 150 Millionen Platten, heimste Oscars ein und gehört zu den erfolgreichsten Musikern aller Zeiten.
Sein ehemaliges Zuhause wurde 1949 erbaut und ist ein echtes Aushängeschild der Moderne. Das architektonische Meisterwerk wurde zum Mittelpunkt der schillernden Partyszene Hollywoods. Werfen wir mal einen Blick hinein …
Das Anwesen besticht mit endlosen Glasfronten und klaren Linien und trägt den Namen Byrdview. Mit seiner Lage an der Farralone Avenue, eingebettet zwischen den exklusiven Vierteln Hidden Hills, Sierra Canyon und Viewpoint in Los Angeles, gehört es zu den legendärsten Promi-Anwesen der Filmstadt.
Hier erneuerten Judy Garland und Vincente Minnelli ihr Eheversprechen und Marilyn Monroe soll im Gästehaus übernachtet haben.
Im 20. und 21. Jahrhundert haben auch weitere große Namen der Hollywood-Szene hier gelebt, doch in den 1950er- und 1960er-Jahren war die Villa im Besitz von Sinatra. Der Entertainer lud seine engsten Freunde, zu denen auch Dean Martin und Sammy Davis Jr. gehörten, zu ausschweifenden Partys ein.
Platz dafür gab es reichlich: Das Anwesen erstreckt sich auf 758 Quadratmetern Wohnfläche und auf dem gigantisch großen Vorplatz können 100 Autos parken.
Das Grundstück ist übrigens offiziell als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Die Besitzer könnten also gleich vor der Haustür einen eigenen Weinberg anlegen.
Das Anwesen ist mehr als nur ein Promi-Hotspot, sondern gilt viel mehr als seltenes Stück Architektur- und Kunstgeschichte: Der amerikanische Stararchitekt William Pereira hat nur vier Häuser gebaut – und dieses ist eines davon.
Kein Wunder also, dass die Villa bis heute Kultstatus hat. In den vergangenen Jahren diente sie als Kulisse für Kinohits wie „Transformers“ oder die Erfolgsserie „Mad Men“. Musikgrößen wie Rihanna, Usher und Mariah Carey haben hier ebenfalls ihre Videos gedreht.
Ende 2018 wurde die Villa bei einem amerikanischen Immobilienportal für 12,5 Millionen US-Dollar (10,6 Millionen Euro) angeboten. 2019 verschwand sie allerdings plötzlich wieder vom Markt.
Howard Hughes war Unternehmer, Flugpionier und Filmproduzent – er drehte Filme, ging mit Stars aus und bewohnte, wie es sich für einen der reichsten Männer der USA gehörte, einige spektakuläre Anwesen.
In der Hochphase seiner Karriere wohnte er in einem Haus, das im Juli 2023 für stolze 23 Millionen US-Dollar (19,7 Millionen Euro) auf den Markt kam. Das schauen wir uns genauer an ...
Das Anwesen befindet sich im noblen Stadtteil Hancock Park in Los Angeles, praktischerweise direkt am achten Loch des Golfclubs Wilshire Country Club. Dort schwang Hughes auch selbst oft den Schläger. Ursprünglich wurde die halbmondförmige Villa mit rund 946 Quadratmetern Wohnfläche im Jahr 1926 vom Stararchitekten Roland E. Coate entworfen.
Heute präsentiert sich das Anwesen in einem gekonnten Mix aus Tradition und Moderne: Holzbalkendecken und rote Terrakottafliesen erinnern an den ursprünglichen Charakter, das Interieur ist aber zeitgemäß und elegant.
In der Küche glänzen polierte Messing-Arbeitsflächen und passende Wandfliesen. Von hier geht es nahtlos weiter in ein großzügiges Wohnzimmer mit deckenhohen Bücherregalen.
Daneben bietet die Villa acht Schlafzimmer, zwölf Bäder, ein eigenes Kino sowie ein angebautes Gästehaus. Das Anwesen ist übrigens im wahrsten Sinne ein Refugium: Es ist um einen gepflasterten Innenhof angelegt und liegt gut versteckt hinter hohen Hecken und massiven elektrischen Toren.
Die Villa selbst hat es sogar auf die Kinoleinwand geschafft: In Martin Scorseses Filmbiografie „Aviator“ (2004) über Howard Hughes diente ihre Fassade als Kulisse. Leonardo DiCaprio verkörperte in dem Film den exzentrischen Milliardär.
Obwohl er sich nahezu jedes Haus hätte leisten können, zog es Hughes später übrigens vor, in Hotels zu leben. Ironischerweise starb der Mann, der mehrere Abstürze überlebte, 1976 an Nierenversagen – an Bord eines Learjets.
Seine außergewöhnliche Villa ist heute in den USA als denkmalgeschützter Ort gelistet.
Sie war eine echte Ikone – auf der Leinwand und im Leben. Elizabeth Taylor sorgte nicht nur mit ihren stürmischen Ehen und ihrem exzentrischen Stil für Aufsehen, sondern auch mit ihrer beeindruckenden Schauspielkarriere.
Nach der Scheidung von ihrem ersten Ehemann – insgesamt war sie achtmal verheiratet – fand sie Anfang der 1950er-Jahre schnell Trost bei dem britischen Schauspieler Michael Wilding. 1954 heirateten die beiden und kauften ihr erstes gemeinsames Zuhause in Beverly Hills …
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Die damals 22-Jährige wollte sich zu dem Zeitpunkt eine Pause von der Schauspielerei gönnen.
Stattdessen stürzte sie sich voller Elan ins Familienleben und brachte in dieser Villa ihre beiden Söhne zur Welt. Doch der häusliche Traum währte nur kurz.
1956 übernahm Taylor an der Seite von James Dean eine Hauptrolle in dem Western „Giganten“. Während der Dreharbeiten machten in Hollywood Gerüchte die Runde, ihr Ehemann würde im gemeinsamen Haus „leichtbekleidete Damen“ empfangen.
Keine zwölf Monate später war die Ehe Geschichte: Taylor ließ sich scheiden, das Haus wurde verkauft und Ehemann Nummer drei, der Produzent Mike Todd, folgte.
Danach wechselte die Residenz mehrmals den Besitzer. 1997 ließ der letzte Eigentümer die Villa um weitere 186 Quadratmeter auf insgesamt 723 Quadratmeter Wohnfläche vergrößern.
Das Anwesen bietet sechs Schlafzimmer, sieben Bäder, ein Atelier, eine Sauna und eine Bibliothek. Dank zahlreicher Fenster und Glastüren öffnet sich von beinahe jedem Raum aus der Blick auf Terrasse, Garten, Pool und die Skyline der Stadt.
Zuletzt kam die Immobilie 2018 für 15,9 Millionen US-Dollar (13,5 Millionen Euro) auf den Markt.
Marilyn Monroe gehört zu den bekanntesten Hollywood-Stars aller Zeiten. Die Schauspielerin glänzte in Komödien wie „Blondinen bevorzugt“, „Wie angelt man sich einen Millionär?“ und „Manche mögen’s heiß“.
Ebenso berühmt war sie jedoch für ihre Ehen und Affären mit Männern wie Arthur Miller und John F. Kennedy.
Zwar bewohnte Marilyn Monroe im Laufe ihrer Karriere zahlreiche glamouröse Anwesen – mal für Dreharbeiten, mal durch ihre Ehen und Beziehungen –, doch ein wirklich eigenes Zuhause hatte sie lange nicht.
Erst ganz am Ende ihres Lebens erfüllte sich dieser Wunsch: Anfang 1962, wenige Monate vor ihrem tragischen Tod im Alter von nur 36 Jahren, kaufte sich die Schauspielerin im Stadtteil Brentwood in Los Angeles dieses charmante Haus.
Das 1929 erbaute Haus bietet rund 246 Quadratmeter Wohnfläche und liegt auf einem 0,2 Hektar großen Grundstück, umgeben von üppigem kalifornischem Grün und dadurch gut abgeschirmt vor neugierigen Blicken.
Mit seinen Terrakottadachziegeln, der weiß getünchten Fassade und den rankenden Pflanzen erinnert der eingeschossige Bau an eine spanische Hacienda. Ein kleiner Zitronenhain passt ins Bild. Außerdem gibt es ein Gästehaus und eine schattige Terrasse, von der aus man beste Sicht auf den nierenförmigen Pool hat.
Über der Haustür prangt bis heute ein Mosaik mit der lateinischen Inschrift „Cursum Perficio“ – auf Deutsch so viel wie „Mein Weg endet hier“. Eine Botschaft, die rückblickend ebenso berührend wie unheilvoll wirkt.
Marilyn erwarb das Haus teilmöbliert für damals 75.000 US-Dollar, was nach heutigem Geldwert gut 800.000 US-Dollar (680.000 Euro) entspricht.
Seit den 1960er-Jahren ist der Wert des Anwesens allerdings enorm gestiegen: Zuletzt wurde das Haus für 6,9 Millionen US-Dollar (5,9 Millionen Euro) angeboten und ging 2017 schließlich für 7,25 Millionen US-Dollar (6,4 Millionen Euro) über den Tisch.
Die in Berlin geborene Sängerin und Schauspielerin Marlene Dietrich ist bis heute eine Ikone, die mit ihrer rauchigen Stimme und einem androgynen Stil in Erinnerung geblieben ist.
Während sie auf der Leinwand oft als Barsängerin zu sehen war, wurde Marlene später im echten Leben selbst zur gefeierten Chansonnière. Mit Tourneen rund um den Globus krönte sie ihre Karriere, die sich über fast sieben Jahrzehnte erstreckte.
Zu den vielen glamourösen Residenzen, in denen Marlene Dietrich im Laufe ihrer Karriere lebte, gehörte auch dieses prachtvolle Anwesen im spanischen Stil aus dem Jahr 1932, das sie von der Society-Lady Dorothy Taylor mietete.
Hinter der hellen Steinfassade mit Terrakotta-Dachziegeln verbirgt sich eine Villa mit rund 743 Quadratmetern Fläche, die sich auf vier Schlafzimmer, fünf Bäder und selbstverständlich reichlich Salons und Gesellschaftsräume verteilen.
Die Innenräume der Villa sind eine Hommage an den Glanz des alten Hollywoods und den Art-déco-Stil. Es gibt sogar mehrere aufwendig handgemalte Wandbilder.
Angeblich kaufte Dorothy Taylor das Hollywood-Anwesen, um ungestört ihre Affäre mit Gary Cooper fortführen zu können. Die beiden hatten sich in Rom kennengelernt, als der Schauspieler dort für Dreharbeiten war.
Über Cooper lernte Taylor später einige der schillerndsten Stars Hollywoods kennen, die sie natürlich standesgemäß empfangen wollte. Also machte sie sich daran, die Villa in Beverly Hills stilvoll und ganz nach dem damaligen Geschmack einzurichten …
Das Hauptschlafzimmer ist ein echter Blickfang – mit türkisfarbenen Wandmalereien, französischen Flügeltüren und verspiegelten Art-déco-Möbeln. Im Jahr 2016 – als das Anwesen auf den Markt kam – sah der Raum noch fast genauso aus wie in den glanzvollen 1930er-Jahren.
Das Grundstück umfasst insgesamt rund 0,4 Hektar und lockt zusätzlich mit Pool und einem separaten Gästehaus mit zwei Schlafzimmern. Zuletzt wurde das Anwesen für beeindruckende 26,9 Millionen US-Dollar (23,1 Millionen Euro) angeboten. Bleibt zu hoffen, dass der neue Besitzer den einzigartigen Hollywood-Charme dieses Hauses weiterhin erhält.
James Deans legendäre Schauspielkarriere dauerte gerade einmal fünf Jahre, bevor er 1955 mit nur 24 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Berühmt wurde er durch seine Rollen in „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ und „Jenseits von Eden“.
Mit seinem Stil verkörperte er das Lebensgefühl einer ganzen Generation im Rock ’n’ Roll-Fieber. Bis heute ist er der einzige Schauspieler, der gleich zweimal posthum für einen Oscar nominiert wurde – 1956 für „Jenseits von Eden“ und 1957 für „Giganten“, jeweils in der Kategorie Bester Hauptdarsteller.
Hoch oben an der Ostseite der Hollywood Hills liegt eine elegante Villa, die in Sachen Architektur an eine spanische Hacienda erinnert. Wie das amerikanische Unterhaltungsmagazin „People“ berichtet, wohnte der junge Schauspielanwärter dort in einem Gästezimmer mit eigenem Bad.
Dean arbeitete damals als Hausmeister für den Eigentümer der Villa, Hal B. Wallis – den Chef von Warner Brothers. Wallis war berüchtigt für seine opulenten Partys. Bei einem dieser exklusiven Treffen der Schauspiel-Elite wurde er entdeckt – und erhielt prompt die Schlüsselrolle in dem Filmdrama „… denn sie wissen nicht, was sie tun“.
Das Haus selbst wurde 1927 erbaut und bietet mit rund 370 Quadratmetern Wohnfläche reichlich Platz. Das Grundstück umfasst insgesamt 1.021 Quadratmeter. Der Gästeflügel, in dem Dean untergebracht war, liegt unterhalb des Haupthauses.
Bis heute dient dieser Trakt als eigenständige Gästewohnung – gedacht für Freunde oder Familie der Eigentümer und ausgestattet mit allem Komfort, den auch das Haupthaus bietet.
Die Gästesuite ist über eine Treppe erreichbar, die in großzügige Wohnräume führt, oder über einen privaten Eingang im Garten, von dem aus man direkt in Deans ehemaliges Schlafzimmer kommt.
Zwar fällt dieses Zimmer im Vergleich zu den Villen anderer Hollywoodgrößen eher bescheiden aus, doch für den jungen Schauspieler muss es damals ein schickes Zuhause gewesen sein.
Die Villa im spanischen Stil wurde über die Jahre behutsam modernisiert. Das legendäre Anwesen wurde zuletzt 2018 für 3,8 Millionen US-Dollar (3,4 Millionen Euro) verkauft.
Über fast drei Jahrzehnte hinweg war Cary Grant der Inbegriff des charmanten Hollywood-Stars: elegant und kultiviert, auf der Leinwand ebenso wie privat. In den 1940er- und 50er-Jahren arbeitete er eng mit Regisseur Alfred Hitchcock zusammen, der ihn in mehreren seiner Psychothriller einsetzte, etwa in „Über den Dächern von Nizza“ und „Der unsichtbare Dritte“.
Grant stammte eigentlich aus eher bescheidenen Verhältnissen: Er wuchs unter dem Namen Archibald Leach als Sohn einer Schneiderin und eines Schneiders im englischen Bristol auf. Doch sein kometenhafter Aufstieg machte ihn nicht nur weltberühmt, er konnte sich dadurch auch die ein oder andere Immobilie leisten …
1952 kaufte Grant gemeinsam mit seiner dritten Ehefrau, der Schauspielerin Betsy Drake, ein Anwesen im Stil eines spanischen Landhauses. Die Ehe endete zwar 1962, doch Grant blieb dem Haus treu und lebte bis 1972 ausschließlich hier in Palm Springs.
Heute steht die Villa unter Denkmalschutz.
Das Haus wurde 1927 erbaut und gilt als eines der letzten Anwesen, die in Palm Springs vom spanischen Stil inspiriert wurden. Erkennbar ist der vor allem an dem stark geneigten Dach, der weiß verputzten Fassade und dem roten Ziegeldach.
Ungewöhnlich für diesen Architekturstil ist allerdings die zweigeschossige Bauweise. Auf insgesamt 557 Quadratmetern Wohnfläche bietet die Villa sechs Schlafzimmer und fünf Bäder.
Im Inneren überzeugt das Gebäude mit hohen Decken, Holzbalken, mehreren Kaminen, einer freischwebenden Treppe und einem Gästeflügel. Ein ungewöhnliches Extra ist das eigene Atelier zum Ausleben der kreativen Ader.
Auf dem rund 0,6 Hektar großen Grundstück haben Rosensträucher, alte Bäume und dichte Palmen Platz. Sanft geschwungene Rasenflächen führen zu einer gefliesten Terrasse und einem Salzwasserpool – alles mit spektakulärem Blick auf die umliegenden Berge.
Kein Wunder also, dass Grant diese Oase ganze 20 Jahre lang behielt. Und ebenso wenig überrascht es, dass die Villa zuletzt für fast drei Millionen US-Dollar (2,6 Millionen Euro) angeboten wurde.
Ihr Gesicht prägte das Kino des 20. Jahrhunderts: Audrey Hepburn wurde in Brüssel geboren, zog 1948 zunächst nach London und später nach Los Angeles. Dort erhielt sie 1953 ihre erste große Rolle – in der Romanze „Ein Herz und eine Krone“ an der Seite von Gregory Peck.
Ihr Engagement reichte jedoch weit über die Leinwand hinaus: Als UNICEF-Botschafterin setzte sie sich unermüdlich für notleidende Menschen in Afrika und Asien ein und wurde dafür 1992 mit der höchsten zivilen Auszeichnung der Vereinigten Staaten ausgezeichnet, der Presidential Medal of Freedom.
So stilvoll wie sie selbst waren auch ihre Wohnsitze rund um den Globus – doch ihr Haus in Bel Air war vielleicht das eindrucksvollste von allen …
Mit ihrem ersten Ehemann, dem Schauspieler Mel Ferrer, bewohnte Hepburn diese elegante Villa am Delfern Drive, eine der nobelsten Straßen in Bel Air. Schon die Einfahrt beeindruckt: Eisentore und hohe Säulen sorgen für einen eindrucksvollen Empfang.
Ferrer, der nicht nur als Broadway-Star Erfolge feierte, stand auch mit Hepburn in der legendären Verfilmung von „Krieg und Frieden“ vor der Kamera und produzierte später den Krimi „Warte, bis es dunkel ist“. Er ist der Vater von Hepburns erstem Sohn, Sean Hepburn Ferrer, der im Juni 1960 zur Welt kam.
Hepburn war nicht die einzige Berühmtheit, die hier residierte. Mit ihrer imposanten Architektur und dem nostalgischen Hollywood-Glamour lockte die 650 Quadratmeter große Villa schon früher Stars wie Mia Farrow, Eva Gabor und David Niven an. Hepburn lebte hier zwischen 1954 und 1960.
Das ursprünglich 1938 erbaute Anwesen steht auf einem rund 0,4 Hektar großen Grundstück. Neben dem imposanten Haupthaus finden dort ein Gästehaus, ein Apartment für das Personal, Tennisplätze, gepflegte Gärten sowie ein großzügiger Pool mit weitläufigen Terrassenflächen Platz.
Das von Filmgeschichte geprägte Anwesen wechselte 2019 für elf Millionen US-Dollar (9,4 Millionen Euro) den Besitzer.
Heute ist das Anwesen besser bekannt als „The Gabor Estate“, benannt nach der Schauspielerin Eva Gabor, die hier mehr als 20 Jahre lebte.
Für Hepburn aber lag ihr wahres Zuhause anderswo: im beschaulichen Schweizer Städtchen Tolochenaz am Genfersee, wo sie 30 Jahre lang bis zu ihrem Tod im Jahr 1993 zurückgezogen lebte. Dort mag es keinen Hollywood-Pool wie diesen gegeben haben, dafür aber einen Gemüsegarten, in dem dem die bis heute bewunderte Schauspielerin viel Zeit verbrachte.
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